Im Kältekreislauf einer Wärmepumpe spielt der Verdichter eine zentrale Rolle: Dieses kleine Bauteil bestimmt ganz entscheidend die Leistung der Heizung. In unserem Artikel erfahren Sie, wie der Verdichter funktioniert, welche Arten und Bauformen es gibt und welchen Anteil sein Preis an den Gesamtkosten einer Wärmepumpe hat. Darüber hinaus geben wir Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie beim Kauf der Wärmepumpe für einen effizienten Betrieb achten sollten.
Der Verdichter der Wärmepumpe: Kleines Bauteil mit großer Wirkung

Diese Aufgabe hat der Verdichter in der Wärmepumpe
Ein Verdichter ist eine Maschine, die mithilfe von mechanischer Arbeit Gas zusammendrückt und dadurch verdichtet. In einer Wärmepumpe kommt dem Verdichter, auch Kompressor genannt, eine wesentliche Rolle zu.
Wärmepumpen enthalten ein Kältemittel, um Wärme aus der Umwelt (Luft, Erde oder Wasser) aufzunehmen. Mit ihrer Hilfe bringt die Wärmepumpe das Kältemittel in einem Verdampfer in einen gasförmigen Zustand. Der Verdichter sorgt dann für ein höheres Druck- und Temperaturniveau des verdampften Kältemittels. Dazu saugt er es an. Der Verdichter ist also die Pumpe, von der sich der Begriff Wärmepumpe ableitet.
Der Verdichter gibt der Wärmepumpe aber nicht nur ihren Namen. Er ist auch ganz entscheidend für ihre Effizienz. Denn für die Verdichtung benötigt die Wärmepumpe einen Elektromotor. Je effizienter der Kompressor dabei den Strom für die Verdichtung nutzt, desto besser arbeitet die Wärmepumpe und desto höher fallen der Coefficient of Performance (COP) und die Jahresarbeitszahl (JAZ) aus.


