Obwohl Ihre Wärmepumpe einwandfrei läuft, bilden sich unter dem Gerät Pfützen, die Einfahrt vereist, oder der Keller wird feucht? Der Grund dafür ist oft Kondenswasser, das nicht richtig abgeleitet wird. Dass Kondenswasser anfällt, ist dabei völlig normal. Zum Problem wird es nur bei einem falsch geplanten Ablauf. Erfahren Sie, wie viel Kondenswasser normalerweise anfällt, wie es abgeleitet werden sollte und welche Lösungen für einen sicheren Betrieb sorgen.
Kondenswasser an der Wärmepumpe: Ableitung & Lösungen

Kondenswasser an der Wärmepumpe: Das Wichtigste im Überblick
Kondenswasser entsteht, vor allem bei Luft/Wasser-Wärmepumpen, wenn feuchte Außenluft auf kalte Bauteile trifft.
Bei einer fachgerechten Planung ist das Kondenswasser einer Wärmepumpe kein Problem.
Typische Mengen sind zirka 5 bis 20 Liter pro Tag. Bei feuchtem Wetter oder intensivem Heizbetrieb können im Extremfall auch einmal 50 Liter anfallen.1
Es gibt drei grundlegende Ableitungsmöglichkeiten: Versickerung über Kiesbett, Ableitung in die Kanalisation oder Sammelbehälter mit Pumpe.
Ein Frostschutz ist Pflicht. Eine Begleitheizung verhindert, dass der Ablaufschlauch im Winter einfriert und Schäden entstehen.
Rechtliche Vorgaben erfordern eine fachgerechte Ableitung: Nicht überall ist Versickerung erlaubt, oft ist der Kanalanschluss vorgeschrieben.
Warum entsteht Kondenswasser bei Wärmepumpen?
Kondenswasser entsteht bei Wärmepumpen durch einen natürlichen physikalischen Prozess, ähnlich wie bei einem kalten Getränk im Sommer. Wenn die feuchte Außenluft auf die kalten Bauteile der Wärmepumpe trifft, schlägt sich die Luftfeuchtigkeit als Wasser nieder.
Besonders Luft/Wasser-Wärmepumpen (Luftwärmepumpen) sind davon betroffen, da sie der Umgebungsluft aktiv Wärme entziehen. Dabei kühlt die Luft am Verdampfer so stark ab, dass sie den sogenannten Taupunkt unterschreitet, also die Temperatur, bei der Luft ihre Feuchtigkeit nicht mehr halten kann. Das Ergebnis: Wasserdampf kondensiert.
Sie haben noch keine Wärmepumpe und prüfen gerade die Eignung? Nehmen Sie Kontakt zu unserer kostenlosen Heizungsberatung auf, wir helfen Ihnen gerne.
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