Muss ein Haus perfekt gedämmt sein, damit eine Wärmepumpe funktioniert? Nein: Denn dank technischer Fortschritte heizen heutige Wärmepumpen auch in teilsanierten oder ungedämmten Altbauten zuverlässig. Entscheidend sind die richtige Planung und die passende Technik. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie eine Wärmepumpe auch ohne optimale Dämmung einsetzen können.
Wärmepumpe ohne Dämmung: Funktioniert das im ungedämmten Haus?

Wärmepumpe ohne Dämmung: Das Wichtigste im Überblick
Moderne Wärmepumpen funktionieren auch ohne perfekte Dämmung: Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und Vorlauftemperaturen unter 55°C.
Eine Wärmepumpe für ungedämmte Gebäude kostet durch größere Dimensionierung mehr als im Neubau.
Im unsanierten Altbau erreichen Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 2,5 bis 3,0. Mit Optimierungen sind Werte über 3,0 möglich.
Bis zu 70% der Investitionskosten werden durch die BEG-Förderung bezuschusst, wodurch sich auch im Altbau wirtschaftlicher Betrieb rechnet.
Die Wärmepumpe erfüllt bereits heute die gesetzlichen Anforderungen (65% erneuerbare Energien), während fossile Heizungen durch CO₂-Abgaben immer teurer werden.
Warum eine perfekte Dämmung bei einer Wärmepumpe nicht zwingend erforderlich ist
Viele Altbauten verfügen zwar nicht über eine moderne Dämmung, eine Wärmepumpe kann sie dennoch effizient beheizen. Die Technik hat sich in den letzten Jahren so stark weiterentwickelt, dass eine umfassende Gebäudesanierung nicht mehr zwingend notwendig ist.
Das liegt vor allem daran, dass moderne Wärmepumpen technisch auf dem neuesten Stand sind:
Höhere Vorlauftemperaturen: Aktuelle Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 70°C, ausreichend auch für alte Radiatoren ohne Fußbodenheizung.
Effizientere Kältemittel und Verdichter: Durch neue Kältemittel und optimierte Verdichter arbeiten Wärmepumpen auch bei hoher Leistung wirtschaftlich, der Wirkungsgrad (COP) bleibt stabil.
Intelligente Regelung: Intelligente Regelungssysteme passen die Heizleistung automatisch an den tatsächlichen Wärmebedarf an. So läuft die Anlage nur dann auf Hochtouren, wenn es wirklich nötig ist.
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