Frische und saubere Luft in den Wohnräumen sorgt nicht nur für ein angenehmes Raumgefühl, sie fördert auch die Langlebigkeit des Hauses. Doch lohnt sich die Investition in entsprechende Geräte? In diesem Artikel navigieren wir Sie durch das komplexe Thema der Kosten für eine Lüftungsanlage und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile auf.
Kosten einer Lüftungsanlage: Investition, Betrieb und Förderungen

Die Anschaffungskosten von Lüftungsanlagen
Lüftungsanlagen sind in verschiedenen Formen und Größen und damit auch Preisschildern erhältlich. Im Kern unterscheiden sie sich in zentrale und dezentrale Systeme.
Zentrale Lüftungsanlagen sorgen für einen gesunden Luftaustausch im gesamten Innenraum einer Immobilie. Entsprechende Lüftungseinheiten befinden sich dementsprechend in jedem relevanten Raum eines Hauses. Diese Systeme kommen vor allem im Neubau zum Einsatz und sind für Ihr Bauvorhaben häufig sogar unumgänglich.
Dezentrale Anlagen sind dagegen individuelle Lösungen. Im Gegensatz zu zentralen Lüftungssystemen lüftet eine dezentrale Anlage immer nur einen Raum. Verfügt ein altes Haus beispielsweise über kein Fenster im Badezimmer, kann eine solche Einzelanlage Schimmelbefall effizient vermeiden.
Aufgrund des ganzheitlichen Ansatzes ist eine zentrale Lüftungsanlage deutlich komplexer als eine dezentrale. Diese Eigenschaft macht die zentrale Lüftungsanlage in der Anschaffung teuer als eine dezentrale. In der Regel kosten zentrale Lüftungslösungen 7.000 bis 10.000 Euro und dezentrale Lüftungslösungen 2.000 bis 5.000 Euro.
Weitere Faktoren, die die Anschaffungskosten beeinflussen, sind die Größe und das Alter des Gebäudes (Neubau oder Bestandsgebäude) sowie der Grad der Wärmerückgewinnung und Automatisierung der Anlage. Hierbei ist eine fachkundige Beratung durch Experten unerlässlich, um das gewünschte Komfort-Level zu erreichen und die richtige Auswahl an optionalen Extras zu treffen.
Betriebs- und Wartungskosten von Lüftungsanlagen
Natürlich spielen auch die laufenden Kosten der Lüftungsanlage eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Generell sind die Stromkosten für Lüftungsgeräte und Regler nicht hoch. Der Austausch der Filter kann oft ohne professionelle Unterstützung erfolgen und die Kanalreinigung ist nur sehr selten notwendig, was die Wartungskosten in einem überschaubaren Rahmen halten.
Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten ist es wichtig, die Langlebigkeit der Lüftungsanlagen hervorzuheben. Mit regelmäßiger und sachgemäßer Wartung können Lüftungsanlagen viele Jahre effizient funktionieren, was die Gesamtkosten über die Lebensdauer der Anlage verteilt und somit die jährlichen Ausgaben reduziert.
Beachten Sie auch, dass einige Lüftungsanlagen mit intelligenten Steuerungssystemen ausgestattet sind, die dazu beitragen können, den Energieverbrauch zu optimieren und somit die Betriebskosten zu senken. Diese Systeme passen die Lüftungsrate basierend auf verschiedenen, individuell bestimmten Faktoren wie der Anzahl der Personen im Raum oder der Luftqualität an und sorgen so für eine effiziente Nutzung der Anlage.
Wartungen sind für Lüftungsgeräte oft nur in großen Abständen vorgesehen. Hier gilt: beachten Sie am besten die Herstellerangaben. Dies kann dabei helfen, unerwartete Ausfälle und damit verbundene Unannehmlichkeiten oder höhere Reparaturkosten zu vermeiden.
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