Solarstrom vom eigenen Dach ist eine kostengünstige und klimafreundliche Art, eigenen Strom zu produzieren. Die ersten Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) speisten den Strom vollständig in das öffentliche Stromnetz ein. Heute liegt der Fokus darauf, möglichst viel von der Photovoltaikanlage zum Eigenverbrauch zu nutzen. Was Sie dazu wissen sollten und wie Sie Ihren Autarkiegrad steigern können, zeigen wir Ihnen hier.
Eigenverbrauch von Photovoltaik: Je mehr Strom im Haus bleibt, desto besser

Eigenverbrauch der Photovoltaik bietet Vorteile
Neuere Photovoltaikanlagen sind schon längst auf den Eigenverbrauch ausgerichtet. Mittlerweile beträgt die Einspeisevergütung nämlich nur noch wenige Cent pro Kilowattstunde, während der durchschnittliche Strompreis bei rund 40 Cent pro Kilowattstunde liegt. Das bedeutet, dass sich der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms wirklich lohnt und Sie nur Überschüsse der PV-Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeisen sollten.
Je größer der Eigenverbrauch der Photovoltaik ist, desto lohnender ist also die Anlage für den Besitzer. Hinzu kommt eine größere Unabhängigkeit vom Stromnetz und Netzausfällen, wenn Sie möglichst viel Ihres Stroms selbst herstellen.
Um den Eigenverbrauch von der Einspeisung zu unterscheiden, messen moderne Zweirichtungszähler einer Photovoltaikanlage, wie viel Strom Sie aus dem Netz beziehen und wie viel Sie in das Netz einspeisen. Die Differenz zwischen dem erzeugten Solarstrom und der eingespeisten Menge ist der Photovoltaik-Eigenverbrauch. Die sogenannte Eigenverbrauchsquote gibt an, wie groß der Anteil des Solarstroms ist, den der Haushalt selbst verbraucht.
Solarstrom: Erzeugung und Bedarf verlaufen nicht parallel
Doch ein hoher Eigenverbrauch ist kein Selbstläufer. In der Regel liefert die Solaranlage mittags den meisten Strom. Allerdings ist tagsüber in vielen Haushalten niemand zu Hause. Der Strombedarf ist daher in vielen Haushalten morgens und abends am höchsten, wenn die PV-Anlage wenig oder gar keinen Solarstrom produziert. Dieses gegenläufige Verhalten von Erzeugung und Bedarf führt dazu, dass die Eigenverbrauchsquote einer Solaranlage begrenzt ist.
Technische Hilfsmittel für einen höheren Photovoltaik-Eigenverbrauch
Aber zum Glück gibt es einige Tricks, wie sich der Photovoltaik-Eigenverbrauch steigern lässt. Zwei zentrale technische Hilfsmittel stehen dafür zur Verfügung.





