In unserem Ratgeber gehen wir zunächst auf die verschiedenen Arten von Scheitholzheizungen ein und erklären den Unterschied zu anderen Holzheizungen. Anhand eines einfachen Rechenbeispiels zeigen wir zudem die Kostenstruktur einer Scheitholzheizung. Zusätzlich erhalten Sie Anhaltspunkte, ob feste Brennstoffe auch für Sie infrage kommen.
Die Scheitholzheizung: Ein kleiner Ratgeber

In Deutschland sind etwa 1.000.000 Heizkessel für feste Brennstoffe installiert. Zum Vergleich: Die Energieträger Gas und Öl haben mit über 6,8 Millionen beziehungsweise über 4,6 Millionen Heizkesseln immer noch eine vorherrschende Stellung im deutschen Gebäudebestand. Holzheizungen sind also weiterhin eine Nischenlösung, vor allem wenn es um die Beheizung des gesamten Gebäudes geht.
Ein Blick auf die sogenannten Einzelraumfeuerungsanlagen – dabei handelt es sich beispielsweise um kleine Kaminöfen – unterstreicht jedoch die Beliebtheit von Holzheizungen: Rund 11,2 Millionen dieser Raumheizungen sind in deutschen Gebäuden installiert, wobei viele Besitzer besonders auf die gemütliche Wärmeabgabe dieser Heizungsart schwören1. Doch Scheitholzkessel (wie andere Holzheizungen) bringen auch Nachteile mit sich. Dazu mehr im Kapitel zu den Vor- und Nachteilen.

