Bei einer Wärmepumpenheizung spielt die effiziente Auslegung eine zentrale Rolle. Ist die Wärmepumpe zu klein, reicht ihre Leistung an sehr kalten Tagen nicht aus, um das Haus angenehm warm zu bekommen. Ist sie zu groß, kommen unnötige Mehrkosten für den Strom auf Sie zu. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie viel kW Leistung die Wärmepumpe pro m2 Wohnfläche haben sollte und auf welche Faktoren Sie achten sollten.
Wie viel kW pro m² braucht die Wärmepumpe?

Große Spannbreite für die Leistung der Wärmepumpe
Wie viel Kilowatt (kW) eine Wärmepumpe zum Heizen pro Quadratmeter (m2) benötigt, bestimmt, welches Gerät infrage kommt. Die Spannbreite für die richtige Leistung einer Wärmepumpe, die sogenannte Heizlast, ist groß und hängt vom Wärmebedarf ab. Dieser gibt in Kilowattstunden (kW/h) an, wie viel Strom ein Haushalt im Laufe eines Jahres verbraucht, um das Temperaturniveau in den Wohnräumen zu halten. Der Stromverbrauch der Wärmepumpe hängt dabei in erster Linie von der Wohnfläche ab. Je mehr Räume beheizt werden müssen, desto mehr Leistung ist erforderlich.
Diese Faktoren sind unabhängig von der Quadratmeteranzahl entscheidend:
Dämmung
Regionales Klima
Individuelles Heizverhalten
Vorlauftemperatur
Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe
Bei einigen Gebäuden können bereits 0,015 kW/m2 reichen, um die Wärmezufuhr des Hauses abzudecken. Andere benötigen mit 0,15 kW/m2 das Zehnfache an Leistung.





