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Luftreiniger: Ideal als Ergänzung zum Lüften

Wo sich das Leben in geschlossenen Räumen abspielt, steigt naturgemäß das Risiko, sich mit bekannten Grippeviren, aber auch mit dem Coronavirus zu infizieren. Vor allem in Klassenräumen, Kitas, Praxen, Büros, Cafés und anderen geschlossenen Bereichen wird daher das regelmäßige Stoßlüften zur Senkung des Infektionsrisikos empfohlen. Im Zuge dieser Diskussion rücken auch mobile Luftreiniger in den Fokus. Wann Luftreinigungsgeräte sinnvoll sind und was es bei der Auswahl zu beachten gibt, erläutern wir Ihnen in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Darum ist regelmäßiges Lüften wichtig
  2. Wo möglich sind Frischluftanlagen die optimale Lösung
  3. Was sind Luftreiniger?
  4. Einsatzgebiete von Luftreinigern
  5. Darauf müssen Sie beim Kauf eines Luftreinigers achten
  6. Infektionsrisiko senken: Mit einem Luftreiniger und der richtigen Lüftungsstrategie
Luftreiniger WOLF AirPurifier Viren: Büro Frauen

Darum ist regelmäßiges Lüften wichtig

Regelmäßiges Lüften ist gerade in Innenräumen mit mehreren Personen wichtig, um „verbrauchte“ und damit virenbelastete Luft immer wieder gegen frische, saubere Luft auszutauschen. Durch das vielzitierte Stoßlüften mit weit geöffnetem Fenster soll ein Großteil der Raumluft innerhalb kurzer Zeit ausgetauscht werden, ohne dass der Raum dabei ganz auskühlt.

Optimal ist es, wenn in einem Raum eine Querlüftung mit Durchzug möglich ist, da der Luftaustausch so besonders schnell erfolgt. Allerdings ist auch hier im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie Vorsicht geboten: Bei größeren Gebäuden ist es durch die Verbreitung der Viren riskant, einfach die Türen zu öffnen und in den Flur zu lüften. Das schränkt die Möglichkeiten zur Querlüftung nochmals ein.

Das Lüften mit dauerhaft gekippten Fenstern ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Die lüftungsrelevante Fläche ist dabei so gering, dass der minimale Luftaustausch so gut wie keinen Einfluss auf das Raumklima hat. Die umliegenden Wände kühlen zudem aus und sind durch kondensierendes Wasser für die Bildung von Schimmel anfällig.

Exkurs: Schadstoffe in der Luft

In Innenräumen können sich verschiedene Schmutzpartikel, Gase, Viren und Bakterien sammeln. Diese unerwünschten Schadstoffe im Haus beeinflussen den menschlichen Organismus erheblich und können unsere Atemwege, die Lunge und das Herz-Kreislauf-System schädigen.

Luftreiniger: Grafik zu verschiedenen Partikelgrößen und Filterklassen
Einfluss von Schadstoffen auf den menschlichen Organismus. Luftreiniger helfen dabei, die Raumluft von Schadstoffen, Viren, Bakterien, Pollen & Co. zu befreien.

Zum einen beeinträchtigen äußere Einflüsse die Luftqualität in Innenräumen. Dazu gehören beispielsweise Autoabgase und Schadstoffe aus Gewerbe und Industrie oder auch allergieauslösende Pollen und Sporen aus der Natur. Bei den menschengemachten Schadstoffen handelt es sich überwiegend um Feinstaub und Rauch, der je nach Partikelgröße bis in unsere Lungen eindringt.

Doch auch im Innenraum selbst entstehen Schadstoffe: Verbrauchsprodukte wie Putz- und Reinigungsmittel tragen dazu bei, dass sich die Luftqualität verschlechtert. Hausstaub, Formaldehyd, Zigarettenrauch, Tierschuppen sowie Dämpfe und Gase von Baumaterialien reihen sich hier ebenfalls mit ein.

Halten sich Personen in Räumen auf, kommen durch die natürliche Atmung des Menschen Aerosole dazu. Dabei handelt es sich um fein verteilte, in der Luft schwebende Teilchen, die Viren und Bakterien enthalten können.

Wohnraumlüftung Keimbelastung

Keimbelastung senken mit der Wohnraumlüftung

Auch privat sollten Sie eine Wohnraumlüftung nutzen. Warum? Das erfahren Sie hier. Weiterlesen

Manuelles Lüften hat seine Einschränkungen

Ein wichtiger Ansatz ist, das Infektionsgeschehen durch das regelmäßige Stoßlüften im Abstand von 20 Minuten einzudämmen. Studien und Simulationen haben gezeigt, dass Stoßlüften viel bringen kann.1 Viele verschiedene Umweltfaktoren beeinflussen aber die Effektivität des Stoßlüftens. Zudem ist bei einer Vielzahl von Personen im Raum der Effekt nur von kurzer Dauer.

Abgesehen von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen stößt das manuelle Lüften im Schul- oder Büroalltag auch aus rein praktischen Gründen oft an seine Grenzen. So lassen sich viele Fenster – beispielsweise in den oberen Stockwerken – aus Sicherheitsgründen nicht komplett öffnen.

Zudem ist das Lüften alle 20 Minuten aufwendig und in der Praxis daher oft unrealistisch. In einem üblichen Arbeitsalltag von acht Stunden plus Mittagspause müssten Sie 27-mal die Fenster öffnen. Die Fenster an kalten Tagen über einen längeren Zeitraum geöffnet zu lassen, ist zusätzlich ungemütlich. Viel wertvolle Energie geht dadurch ebenso verloren. So wichtig ein regelmäßiger Luftaustausch also ist – das Fensterlüften hat seine Grenzen.

Wo möglich sind Frischluftanlagen die optimale Lösung

In Gebäuden mit einer Frischluftanlage stellt sich die Situation hingegen anders dar: Wenn in Ihrem Zuhause eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) installiert ist, sorgt diese automatisch für eine ausreichend hohe Luftqualität. Auch in Büros und anderen öffentlichen Gebäuden mit einer RLT-Anlage (RLT: raumlufttechnisch) ist das manuelle Lüften überflüssig.

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung für den Privatgebrauch und RLT-Geräte in größeren Gebäuden sind also die jeweils optimale Lösung. Da diese Anlagen verbrauchte Luft rund um die Uhr nach draußen transportieren, führen sie auch zuverlässig Viren, Schadstoffe und CO2 ab. Gleichzeitig bringen sie frische, gefilterte Luft in die Innenräume. Die integrierte Wärmerückgewinnung macht diese Geräte energetisch deutlich effizienter als die Fensterlüftung. Deren typische Probleme sind somit umgangen.

Einschränkungen für Frischluftanlagen in öffentlichen Gebäuden

Diese Lüftungsanlagen müssen die frische Luft jedoch von irgendwoher nehmen – und die verbrauchte Luft irgendwie ins Freie transportieren. Das bedeutet, dass Wanddurchbrüche gemacht werden müssen. Dort wird die Luft angesaugt beziehungsweise ausgepustet.

Im Privathaushalt ist dies meist mit geringfügigen Einschränkungen machbar. Vor allem dezentrale Wohnraumlüftungen eignen sich gut für die Nachrüstung. Daher fällt hier die Empfehlung auf eine Frischluftanlage anstatt auf die viel diskutierten Luftreiniger. Die kleinen, günstigen Luftreinigungsgeräte sind aus unterschiedlichen Gründen (wie zu geringer Volumenstrom oder ungeeignete Filter) zudem schlichtweg nicht geeignet, um ausreichend vor einer Ansteckung zu schützen.

Die größeren RLT-Geräte für öffentliche Gebäude sind jedoch eine andere Geschichte. Hier ist man oft weniger flexibel wegen Genehmigungen, die Planung ist aufwendiger und die Kosten sind höher. Ein RLT-Gerät ist also die ideale, aber nicht die schnellste und unkomplizierteste Lösung. Für öffentliche Gebäude wie Büros, Praxen, Restaurants etc. ohne Lüftungsanlage ist daher eine Kombination mehrerer Maßnahmen die vielversprechendste Strategie gegen Corona: manuelles Fensterlüften gemeinsam mit Luftreinigern.

Was sind Luftreiniger?

Es gibt verschiedene Arten von Luftreinigern. Nicht alle sind gleich effektiv. Manche sind womöglich sogar bedenklich für die Gesundheit. Welche konkreten Merkmale ein guter Luftreiniger hat, erklären wir im nächsten Kapitel im Detail. So viel vorweg: Das Funktionsprinzip sollte auf HEPA-Filtern beruhen. Diese Geräte werden unter anderem von der Verbraucherzentrale2 und vom Umweltbundesamt3 als am besten geeignet empfohlen. Von anderen Luftreinigungsgeräten, die mit Ozon, Ionisierung oder UV-C-Licht arbeiten, wird hingegen abgeraten.

Das Funktionsprinzip der empfohlenen HEPA-Luftreiniger ist simpel: Das Gerät saugt die Raumluft mithilfe eines Ventilators an, schleust die Luft durch ein meist mehrschichtiges Filtersystem und gibt sie durch den Luftauslass wieder an den Raum ab. Dank der technologischen Entwicklung stehen Luftreiniger heute in vielen verschiedenen Leistungsstufen zur Verfügung.

HEPA, Aktivkohle & Co.: Das Filtersystem des Luftreinigers

Das Herz des Luftreinigers ist das Filtersystem. Es reinigt die Luft von Staub, Feinstaub, Bakterien, Viren und weiteren Schadstoffen. Moderne Luftreinigungsgeräte sind mit verschiedenen Filtersystemen ausgestattet. Zu den typischen Filterstufen eines Filtersystems gehören die folgenden.

Filterstufen

  • Vorfilter: Der Vorfilter säubert die Raumluft von groben Partikeln wie Staub, Haaren, Tierschuppen und Tierhaaren.

  • Aktivkohlefilter: Filter mit Aktivkohle sind in der Lage, flüchtige organische Verbindungen (VOCs) aus der Luft zu entfernen und somit auch unangenehme Gerüche und schädliche Gase zu filtern.

  • HEPA-Filter: Die HEPA-Filtertechnologie (HEPA: High Efficiency Particulate Air/Arrestance) reinigt die Atemluft von Feinstaub und entfernt darüber hinaus auch Pollen, Milben, Tierallergene, Schimmel, Viren und Bakterien aus der Luft.

Im Gegensatz zu einer Wohnraumlüftung oder einem RLT-Gerät führen Luftreiniger dem Wohnraum keine frische Außenluft zu und können dadurch auch den CO2-Gehalt der Luft nicht senken. Diese Funktionsweise hat aber den Vorteil, dass für das Gerät keinerlei bauliche Maßnahmen in Form eines Wanddurchbruchs erforderlich sind. Sie können den Luftfilter einfach in die Steckdose stecken und im Handumdrehen in Betrieb nehmen. Luftreiniger sind funktionsbedingt auch nicht in der Lage, die Raumluft zu kühlen, zu erhitzen, zu befeuchten oder zu entfeuchten.

Studien bestätigen Effektivität von Luftreinigern

Dass Luftreiniger eine wirkungsvolle Maßnahme zur Reduzierung des Infektionsrisikos in geschlossenen Räumen sind, haben mehrere Studien gezeigt.4 Eine Analyse der RWTH Aachen5 kommt zum Beispiel zu dem Ergebnis: „Der Einsatz eines funktionstüchtigen Luftreinigers in Klassenräumen ist als zusätzliche Maßnahme empfehlenswert, da durch diese Technik das Infektionsrisiko zusätzlich gesenkt werden kann.“

Dabei schränkt die Studie gleichzeitig die Bedeutung des Luftreinigers als einzige Maßnahme ein: „Allerdings ist ein Luftreiniger kein Ersatz für die Versorgung eines Klassenraums mit Außenluft.“ Denn wie erwähnt können diese Umluftgeräte das CO2-Level in der Raumluft nicht senken. Dafür müssen Sie weiterhin die Fenster öffnen. Jedoch unterstützen Luftreiniger dabei, die Belastung mit Aerosolen weiter zu senken, als es die Fensterlüftung allein zu tun vermag.

Einsatzgebiete von Luftreinigern

Ein Luftreiniger empfiehlt sich ergänzend zum Lüften grundsätzlich in

  1. allen öffentlichen Bereichen, in denen sich
  2. über einen längeren Zeitraum mehrere Personen aufhalten und
  3. die Nachrüstung einer Frischluftanlage nicht infrage kommt oder zu lange dauert.

Zu den Einsatzgebieten für Luftreiniger gehören insbesondere:

  • Büros

  • Arztpraxen

  • Schulen, Kitas

  • Restaurants, Bars, Cafés

  • Fitnessstudios

  • Friseursalons

Wenn Sie die Luftqualität in den eigenen vier Wänden verbessern möchten, ist hingegen eine Wohnraumlüftung die bessere Alternative. Anders als Luftreiniger sind Wohnraumlüftungen in der Lage, den Innenraum kontinuierlich mit Frischluft zu versorgen. Während bei Neubauten die Wohnraumlüftung in der Regel als zentrale Anlage installiert wird, können Sie sich in Bestandsbauten für eine raumweise Nachrüstung der Lüftungsanlage entscheiden.

Sowohl Frischluftanlagen als auch Luftreiniger sind zudem über COVID-19 hinaus eine sinnvolle Anschaffung. Durch die Filterung von allgemeinen Grippe- und Erkältungsviren, Schadstoffen, Pollen und weiteren unerwünschten Partikeln tragen sie auch zur allgemeinen Verbesserung der Luftqualität bei. Sie sind also eine langfristig relevante Maßnahme, um das Raumklima und somit die Gesundheit von Bewohnern, Mitarbeitern und Kunden zu schützen.

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Darauf müssen Sie beim Kauf eines Luftreinigers achten

Der Einsatz von Luftreinigern als zusätzliche Maßnahme zum regelmäßigen Lüften liegt aufgrund der Corona-Pandemie im Trend. Der Markt bietet entsprechend viele verschiedene Geräte an, die sich im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit teils erheblich voneinander unterscheiden. Damit Sie sich im Angebotsdschungel zurechtfinden, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Luftreinigers zusammengestellt:

1. HEPA-Filter H13 oder H14

HEPA-Filter sind im Kampf gegen eine hohe Aerosol-Konzentration in Innenräumen sehr wirkungsvoll. Achten Sie daher beim Kauf eines Luftreinigers darauf, dass dieser über einen entsprechenden Filter verfügt.

Dabei gilt: Nur echte, zertifizierte HEPA-Feinfilter gemäß Filterstandard DIN EN 1822 scheiden bis zu 99,995% der Aerosolpartikel ab und sind daher empfehlenswert. Achten Sie auf die genaue Bezeichnung und wählen Sie nach Möglichkeit einen Filter der Klasse H13 oder im besten Fall der Klasse H14. Der Begriff des „HEPA-Filters“ ist nicht geschützt, weshalb auch nicht zertifizierte Filter angeboten werden.

2. Ausreichende Luftwechselrate

Um eine ausreichend hohe Luftqualität im Raum sicherzustellen, sollte das Gerät in der Lage sein, das gesamte Raumvolumen mindestens viermal und im besten Fall sogar sechsmal pro Stunde umzuwälzen. Nach aktuellen Erkenntnissen sind geringe Luftwechselraten nicht geeignet, um die Konzentration von Aerosolen ausreichend zu reduzieren. Sie sollten daher von günstigen, kleinen „Baumarktgeräten“ absehen.

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3. VDI-60222-Konformität

Beim Kauf eines Luftreinigers empfiehlt es sich, auf die VDI-6022-Konformität des Geräts zu achten. Die Richtlinie VDI 6022 macht Vorgaben zur Konstruktion von raumlufttechnischen Anlagen und stellt sicher, dass das Gerät mit der Zeit nicht selbst verschmutzt und die Luftqualität beeinträchtigt.

4. Geringe Lautstärke

In Klassenräumen und Büros soll eine konzentrierte Atmosphäre ohne Geräuschbelästigung herrschen. Tipp: In Klassenzimmern gilt ein maximaler Schalldruckpegel von 35 dB(A). Im Normbetrieb bei 700 m³/h sollte das Gerät also nicht lauter als diese Vorgabe sein. Achten Sie außerdem darauf, dass die Werte von einem unabhängigen Prüfinstitut wie dem TÜV ermittelt wurden.

5. Discounter und Baumärkte

Luftreiniger können Sie heute auch in Discounter-Onlineshops und den gängigen Baumärkten kaufen. Diese Geräte halten jedoch oft nicht, was sie versprechen. Vertrauen Sie daher auf renommierte Hersteller, die hochwertige Luftreinigungsgeräte mit Zertifizierung anbieten.

6. Betriebskosten

Berücksichtigen Sie beim Kauf des Luftreinigers, dass das Gerät auch Betriebskosten verursacht. Das sind im Wesentlichen die Stromkosten für den Energieverbrauch der Ventilatoren und die Kosten für den Tausch der Filter.

7. Installation, Betrieb und Wartung

  • Achten Sie darauf, dass die Installation, Bedienung und Wartung des Luftreinigers möglichst intuitiv sind.

  • Moderne Luftreiniger können Sie einfach per Plug & Play in Betrieb nehmen und optimal auf die jeweilige Raumgröße einstellen.

  • Zudem signalisieren sie einen anstehenden Wechsel des Luftfilters dank einer integrierten Filterüberwachung.

8. Aktivkohlefilter

Ein vorgeschalteter Aktivkohlefilter ist in der Lage, auch unangenehme Gerüche und schädliche Gase aus der Luft zu filtern.

Ein leistungsstarker und besonders leiser Luftreiniger, der die hier genannten Kriterien erfüllt, ist beispielsweise der AirPurifier von WOLF.

Infektionsrisiko senken: Mit einem Luftreiniger und der richtigen Lüftungsstrategie

Studien haben gezeigt, dass Luftreiniger eine sinnvolle Ergänzung zum regelmäßigen Lüften von Innenräumen sind.6 Zwar kann der Luftreiniger das manuelle Lüften nicht ersetzen, da er zum Beispiel den CO2-Gehalt im Raum nicht reduziert. Er trägt aber maßgeblich dazu bei, die Konzentration an Aerosolen im Raum und folglich das Infektionsrisiko zu senken. Vor allem in öffentlichen Bereichen wie Büros, Kitas, Arztpraxen, Klassenräumen, Friseursalons oder Fitnessstudios ist der Einsatz eines leistungsfähigen Luftreinigers empfehlenswert.

Wenn Sie in den eigenen vier Wänden die Luftqualität nachhaltig verbessern möchten, empfehlen wir anstelle eines Luftreinigers die Installation einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Diese sorgt durch die Zufuhr von Frischluft für eine dauerhaft hohe Luftqualität.

 

1 WOLF GmbH: COVID-19: Studie zur Partikelverbreitung

2 Verbraucherzentrale: Reduzieren mobile Luftreiniger das Corona-Infektionsrisiko?

3 Umweltbundesamt: Infektiöse Aerosole in Innenräumen

4, 6 Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik – Universität der Bundeswehr München: Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar? und Goethe-Universität Frankfurt: Testing mobile air purifiers in a school classroom: Reducing the airborne transmission risk for SARS-CoV-2

5 RWTH Aachen University: Empfehlung zum erforderlichen Luftwechsel in Schulen, Großraumbüros, Hörsälen und Turnhallen zur Reduzierung eines aerosolgebundenen Infektionsrisikos

Andreas Wurm,
M.Sc.

Über den Autor

Andreas Wurm absolvierte seinen Bachelor of Science in Maschinenbau an der RWTH Aachen University und schloss einen Master in Energietechnik (Spezialisierung Erneuerbare Energien) an derselben Universität an. Nach seinem Studium war er von 2014 bis 2016 Projektingenieur in der Branche Heizungs- und Klimatechnik.

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