Private Haushalte machen zirka ein Viertel des Energieverbrauchs in Deutschland aus und tragen in hohem Maße zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Der Hauptanteil des Energieverbrauchs wird dabei fürs Heizen aufgewendet.1 Die meisten Heizsysteme in Deutschland basieren auf Erdöl und Erdgas – also fossilen Brennstoffen. Diese verursachen hohe CO2-Emissionen. Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen und jeder einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, dass die Belastungen durch Emissionen sinken. Ganz nebenbei spart das auch Geld. Wir stellen Ihnen Tipps vor, mit denen Sie effizienter heizen.
10 Tipps, wie Sie umweltfreundlich heizen können

Das Wichtigste im Überblick: Heizen und der Einfluss auf die Umwelt
Wärmepumpen verursachen laut Fraunhofer ISE (2025) im Schnitt 64% weniger CO2 als vergleichbare Gasheizungen.2
Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart laut WWF rund 5 bis 10% Heizenergie.3
Seit dem Sommer 2026 heißt das frühere GEG offiziell Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) – die 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen entfällt.
Unsere 10 Tipps helfen Ihnen dabei, effizienter zu heizen.
Umweltfreundlich heizen mit dem richtigen System
Was kommt der Umwelt am meisten zugute? Auf jeden Fall ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien. Beispielsweise nutzen Wärmepumpen die kostenlose Umweltwärme aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich. Da sie also nicht mit Brennstoffen wie Gas und Öl arbeiten, stoßen Wärmepumpen keine Emissionen aus.
Wärmepumpen heben die Umweltwärme mithilfe von Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Einen Teil des Stroms können Sie auch mit einer Photovoltaikanlage vom eigenen Dach ernten.
Sie können auch mithilfe von Solarthermie-Kollektoren umweltfreundlich heizen. Diese sind nicht in der Lage, den Wärmebedarf im Gebäude zu hundert Prozent zu decken. Aber dafür können Sie eine Solarthermieanlage mit allen anderen Wärmeerzeugern kombinieren. Somit können Sie zum Beispiel auch bestehende konventionelle Wärmeerzeuger ergänzen und Ihr Heizsystem umweltfreundlicher gestalten.
Auch Holzheizungen weisen eine gute CO2-Bilanz auf - gesetzt den Fall, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Bei ihnen entstehen aber mehr Stickoxide und Feinstaub als bei herkömmlichen Heizkesseln. Weitere Informationen zu den CO2-Bilanzen unterschiedlicher Heizsysteme haben wir für Sie in unserem Artikel „Mit der richtigen Technologie CO2-neutral heizen“ zusammengestellt.
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Effizient heizen: Welche Heizung hat eine gute CO2-Bilanz?
Wärmepumpen verursachen laut Fraunhofer ISE (2025) im Gebäudebestand rund 64 Prozent weniger CO2 als vergleichbare Gasheizungen. Einen Teil des benötigten Stroms können Sie sogar mit einer eigenen Photovoltaikanlage decken.
Auch Pelletheizungen mit Holz aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft erreichen eine bessere CO2-Bilanz als Heizungen mit fossilen Brennstoffen. Wie gut, hängt aber stark von der Herkunft des Holzes ab.
Für die CO2-Bilanz einer einzelnen Kilowattstunde Wärme zählen vor allem zwei Faktoren: die Emissionen des genutzten Energieträgers und der Wirkungsgrad der Anlage. Wie viele Kilowattstunden ein Gebäude insgesamt benötigt, hängt zusätzlich von der Gebäudedämmung ab – und bestimmt damit die absoluten Emissionen über das Jahr. Die folgenden Abschnitte ordnen alle wichtigen Systeme im Detail ein.
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10 Tipps für effizientes Heizen, die Kosten und Umweltbelastung senken können
Auch wenn ein umweltfreundliches Heizen fast unmöglich ist, können Privatpersonen versuchen, möglichst effizient zu heizen. In der Praxis gibt es dafür zwei Stellschrauben: Zum einen die Entscheidung für moderne Heizsysteme, die im Vergleich zu konventionellen, rein fossilen Heizsystemen deutlich emissions- und ressourcenärmer arbeiten.
Zum anderen geht es um das tägliche Nutzungsverhalten, denn selbst die effizienteste Technik verbraucht unnötig Energie, wenn Systeme falsch eingestellt sind oder Wärme ungenutzt entweicht. Die folgenden Tipps bündeln konkrete Empfehlungen zu moderner Anlagentechnik, gezielter Modernisierung und bedarfsgerechtem Nutzungsverhalten im Alltag.
Tipp 1: Wärmepumpe und Solarthermie richtig kombinieren
Wärmepumpen nutzen die frei verfügbare Umweltwärme aus Luft, Grundwasser oder Erdreich und heben sie mithilfe von Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Vor Ort verbrennt dabei kein Brennstoff.
Eine vierjährige Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) an 77 Wärmepumpen in Bestandsgebäuden zeigt: 2024 stießen diese im Schnitt 64 Prozent weniger CO2 aus als vergleichbare Gasheizungen, auch nach der viertelstündlich berechneten Methode. Einen Teil des benötigten Stroms können Sie außerdem mit einer eigenen Photovoltaikanlage decken und so den Anteil des bezogenen Netzstroms senken.2
Solarthermie-Kollektoren allein decken den Wärmebedarf eines Gebäudes in der Regel nicht vollständig, lassen sich aber mit nahezu jedem anderen Wärmeerzeuger kombinieren. So unterstützen Sie zum Beispiel einen bestehenden konventionellen Kessel und gestalten Ihr Heizsystem insgesamt effizienter.
Tipp 2: Holz- und Pelletheizungen im Vergleich
Holz zählt nach dem GModG zur Biomasse und den erneuerbaren Energien. PEFC-Zertifikate belegen die Herkunft aus geprüfter Forstwirtschaft. Bei der Verbrennung entstehen jedoch Feinstaub und Stickoxide. Offene Kamine mit feuchtem oder behandeltem Holz verbrennen unvollständig, weil die Restfeuchte die Verbrennungstemperatur senkt; dadurch steigen die Staub- und Kohlenmonoxidemissionen.
Pelletkessel und Scheitholzvergaserkessel regeln Luft- und Brennstoffzufuhr dagegen kontinuierlich und halten die Emissionsgrenzwerte problemlos ein. Wärmepumpen verbrennen vor Ort keinen Brennstoff.
Die folgende Übersicht ordnet die CO2-Belastung der gängigen Energieträger grob ein:
| Energieträger | CO2-Ausstoß je kWh Wärme (Richtwert) | Einordnung |
|---|---|---|
| Heizöl (Brennwert) | 0,318 kg CO2-Äquivalent | fossil, hoher Ausstoß |
| Erdgas (Brennwert) | 0,232 kg CO2-Äquivalent | fossil, mittelhoher Ausstoß |
| Holzhackschnitzel | 0,020 kg CO2-Äquivalent | niedrig bei PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft |
| Wärmepumpe | rund 64% weniger als Gas laut Fraunhofer ISE |
| Energieträger | Heizöl (Brennwert) |
| CO2-Ausstoß je kWh Wärme (Richtwert) | 0,318 kg CO2-Äquivalent |
| Einordnung | fossil, hoher Ausstoß |
| Energieträger | Erdgas (Brennwert) |
| CO2-Ausstoß je kWh Wärme (Richtwert) | 0,232 kg CO2-Äquivalent |
| Einordnung | fossil, mittelhoher Ausstoß |
| Energieträger | Holzhackschnitzel |
| CO2-Ausstoß je kWh Wärme (Richtwert) | 0,020 kg CO2-Äquivalent |
| Einordnung | niedrig bei PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft |
| Energieträger | Wärmepumpe |
| CO2-Ausstoß je kWh Wärme (Richtwert) | |
| Einordnung | rund 64% weniger als Gas laut Fraunhofer ISE |
Die Richtwerte der Tabelle zum CO2 Ausstoß je kWh Wärme stammen aus den Angaben des Umweltbundesamtes.4
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Tipp 3: Das Potenzial der Hybridheizung nutzen
Auch in älteren Bestandsgebäuden heizt eine Wärmepumpe meist über das ganze Jahr hinweg. Bis zu einer Vorlauftemperatur von 55 °C arbeitet sie sehr effizient. In einigen sehr alten und schlecht gedämmten Gebäuden kann sie aber auch mit einem konventionellen Heizsystem kombiniert werden. An besonders kalten Tagen oder in Notfällen übernimmt dieses System dann das Heizen, den Großteil des Jahres versorgt jedoch Ihre Wärmepumpe das Haus mit Wärme.
In solchen schlecht gedämmten Altbauten lohnt sich zusätzlich eine Prüfung sinnvoller Sanierungsmaßnahmen. Eine Komplettsanierung ist dafür meist nicht nötig: Schon Teilmaßnahmen senken den Energiebedarf spürbar und ermöglichen den Einsatz der Wärmepumpe als Hauptwärmeerzeuger.
Tipp 4: Räume nicht überhitzen
Die gewünschte Raumtemperatur beeinflusst Ihren Energieverbrauch spürbar. Laut WWF spart eine um nur 1°C reduzierte Raumtemperatur bereits 5 bis 10 Prozent Heizenergie.⁶ Die ISO-Norm 7730, die sogenannte Behaglichkeitsnorm, empfiehlt eine Temperatur von 20 bis 22°C für Wohn- und Arbeitszimmer sowie für Kinderzimmer, von 16 bis 18°C für das Schlafzimmer, von 18 bis 20°C für die Küche sowie von 24 bis 26°C für das Badezimmer.
Tipp 5: Moderne Thermostatventile einbauen
In den meisten Gebäuden steuern Sie die Raumtemperatur über mechanische Thermostatventile. Elektronische, programmierbare Ventile regulieren die Temperatur zusätzlich zeitlich, etwa indem sie die Badheizung nur morgens und abends aufdrehen. Laut Umweltbundesamt sparen Sie damit rund 10 Prozent Heizenergie im Jahr. Manuelle Thermostatventile sind im Baumarkt bereits ab 10 Euro erhältlich, programmierbare Modelle ab etwa 20 Euro.
Sind Sie tagsüber einige Stunden abwesend, senken Sie die Raumtemperatur auf etwa 18 °C ab, bei längerer Abwesenheit auf bis zu 15 °C. Nachts senken Sie die Temperatur im Wohn- und Arbeitszimmer um bis zu 5 °C ab.5
Tipp 6: Heizkörper freihalten
Eine gute Wärmeverteilung funktioniert nur mit frei zugänglichen Heizkörpern. Sie sollten keine Heizkörper verkleiden oder sie als Ablagefläche verwenden. Stellen Sie zudem Möbel mit mindestens 20 Zentimetern Abstand zum Heizkörper auf. Entstauben Sie Heizkörper zudem regelmäßig. Im Extremfall verbrauchen zugestellte Heizkörper deutlich mehr Wärme, da sich die Warmluft nicht richtig im Raum verteilen kann.
Tipp 7: Fenster und Türen abdichten
20 bis 25% der Wärmeverluste eines Hauses entstehen an den Fenstern. Außen angebrachte Rollläden oder Jalousien vermindern in kalten Nächten die Wärmeverluste spürbar, alternativ helfen Thermovorhänge von innen. Auch die Haustür lässt sich mit einem dichten Vorhang zusätzlich dämmen.
Tipp 8: Vorsicht vor falschem Lüften
Durch falsches Lüften geht viel Heizenergie verloren. Ein eingebautes Wohnraumlüftungssystem hilft Ihnen, Energie und Geld zu sparen und effizient zu heizen. Lesen Sie in unserem Artikel über Wohnraumlüftung alles über die Vorteile und Kosten.

Noch mehr Tipps zum Heizen, Bauen und Sanieren lesen Sie in unserem kostenlosen E-Book. Erhalten Sie Ratschläge, die Ihr Wohnraumklima und somit Ihre Lebensqualität maßgeblich verbessern.
Tipp 9: In Wärmedämmung investieren
Eine umfassende Wärmedämmung senkt den Heizenergiebedarf besonders stark, verursacht aber auch hohe Kosten. Bei einer Kombination aus Dach-, Fassaden- und Kellerdämmung sowie neuen Fenstern sind jedoch auch erhebliche Einsparungen möglich. Wie stark sich der Bedarf in Ihrem Gebäude senken lässt, hängt vom Ausgangszustand ab und lässt sich gut mit einem individuellen Sanierungsfahrplan ermitteln.
Bei Gründerzeit-Fassaden oder Klinkerbauten verbietet sich eine klassische Außendämmung oft aus gestalterischen oder denkmalschutzrechtlichen Gründen. In solchen Fällen bieten sich Alternativen an: Eine Kerndämmung kostet je nach Angebot etwa 20 bis 80 Euro je Quadratmeter. Auch das Dämmen der Heizungsrohre reduziert Wärmeverluste bereits mit geringem Aufwand.
Wenn Sie Ihr Haus umfassend sanieren, sollten Sie auch an eine neue Heizungsanlage denken. Denn die alte ist nach der Sanierung meist überdimensioniert. Wie die Grafik unten zeigt, sorgt eine neue Heizung sogar für die größte Energieersparnis. Zum Beispiel, wenn Sie von einer älteren Gasheizung auf die moderne Gas-Brennwerttechnik umsteigen.

Wie die Grafik zeigt, bringt schon der Wechsel von einer älteren Gasheizung zu moderner Gasbrennwerttechnik rund 15% Einsparung – mehr als jede einzelne Dämmmaßnahme allein. Ein Umstieg auf eine Wärmepumpe geht noch einen Schritt weiter: Sie nutzt Umweltwärme als regenerative Wärmequelle nach dem GModG, verlagert Ihren Verbrauch von Brennstoff auf Strom und ist unter den Bedingungen der BEG förderfähig. Aber auch verschiedene Dämmungen oder der Austausch der Fenster können Ihre Heizkosten reduzieren.
Tipp 10: Heizung regelmäßig warten
Verdreckte Wärmetauscher oder falsch eingestellte Brenner im Heizkessel verschlechtern die Energiebilanz Ihrer Heizungsanlage erheblich und verhindern effizientes Heizen. Bei falsch eingestellten Verbrennungsheizungen steigt zudem der Kohlenmonoxid-Anteil im Abgas. Bei Wärmepumpen kommt es vor allem auf eine gute Einstellung der Temperaturen und das ausbalancierte Zusammenspiel der Systemkomponenten an.
Ein Heizungsexperte sollte all das regelmäßig prüfen und bei Bedarf nachjustieren, etwa im Rahmen eines hydraulischen Abgleichs.
Was zur Wartung der Heizung noch gehört und wann sie fällig wird, erfahren Sie in unserem Artikel rund um die Heizungswartung.
Was gilt gesetzlich als emissionsarme Heizung?
Auf dem Weg zum gesetzlich verankerten Ziel, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten, nimmt die Bundesregierung daher auch private Haushalte stärker in die Pflicht. Da der Gebäudesektor einen erheblichen Teil der Gesamtemissionen verursacht, gibt die Regierung Vorgaben für Heizsysteme, die zum Umweltschutz beitragen sollen.
So müssen Eigenheimbesitzer beim Betrieb oder der Erneuerung ihrer Heizung im Wesentlichen zwei gesetzliche Säulen beachten: zum einen Vorgaben zum Schutz der Luftqualität und zum anderen Regeln zur Energieeffizienz.
Emissionsschutz: Strenge Grenzwertregeln (1. BImSchV)
Neben Kohlendioxid belasten auch Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Stickoxide, Schwefeldioxid und Feinstaub die Umwelt. Die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) möchte deshalb den Schadstoffausstoß begrenzen. Sie legt für Heizungsanlagen Grenzwerte fest, um die Luft sauber zu halten. Eine Ausnahme gilt für historische Feuerstätten, die vor 1950 errichtet wurden und sich noch an ihrem ursprünglichen Standort befinden.4
Das Gebäudemodernisierungsgesetz
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bildet den gesetzlichen Rahmen für die Nutzung von Heizungsanlagen und die Dämmung im Gebäudebestand.
Aktuelle Vorgaben bei Heizungsinstallation und Betrieb:
Technologieauswahl: Beim Austausch von Heizungsanlagen im Bestand stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Wärmepumpen, Biomasse- und Hybridheizungen sowie weiterhin Gas- und Ölheizungen.
Pflichtanteile erneuerbarer Energien: Für neu eingebaute Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen gelten ab 2029 verpflichtende Mindestquoten für den Einsatz sogenannter „biogener” Brennstoffe (jährlich gestaffelt).
Anlagenprüfung: Ältere Heizungsanlagen müssen regelmäßig geprüft und energetisch optimiert werden.
Maßnahmen zur Wärmedämmung sind unter anderem:
Gebäudehülle: Nicht gedämmte oberste Geschossdecken beziehungsweise Dächer von Bestandsgebäuden müssen so gedämmt werden, dass ein Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von maximal 0,24 W/(m²·K) erreicht wird.
Leitungsdämmung: Freiliegende Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen sind vollumfänglich zu isolieren.
Fristen und Sanktionen: Bei einem Eigentümerwechsel gilt für Dämmpflichten eine Umsetzungsfrist von zwei Jahren. Die Nichteinhaltung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann
Fazit: Effizientes Heizen lohnt sich mehrfach
Wenn Sie Heizzeiten und Raumtemperaturen an Ihren tatsächlichen Bedarf anpassen und Ihre Heiztechnik passend auslegen, sinkt der Energiebedarf Ihres Gebäudes. Schon kleine Investitionen setzen dort an: Thermostatventile begrenzen die Vorlaufmenge anhand der Raumtemperatur und verhindern Überheizen. Vorhänge senken zudem nachts den Wärmeverlust über die Fensterflächen.
Größere Investitionen in eine neue Heizung und häufig auch in eine Wärmedämmung wirken gleich zweifach, denn Heizkosten und Verbrennungsemissionen hängen an derselben Größe: der eingesetzten Brennstoffmenge. Wer weniger davon braucht, senkt beides zugleich.
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Dr. rer. nat. Jens-Peter Meyer
Dr. Jens-Peter Meyer schreibt freiberuflich seit dem Jahr 2000 über Heizungsthemen. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf erneuerbaren Energien in der Wärmetechnik – speziell in Solarwärmesysteme, Wärmepumpen und Holzheizungen.

