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Heizkurve einstellen lassen und bares Geld sparen

Die Heizkosten machen einen beachtlichen Anteil der jährlichen Betriebskosten eines Gebäudes aus. Kein Wunder, dass Eigenheimbesitzer versuchen, die Heizkosten zu reduzieren: Von der Modernisierung der Gebäudedämmung bis zur Installation moderner Heiztechnik. Die Heizkurve ist hingegen ein Faktor, dem – zu Unrecht – bisher wenig Beachtung geschenkt wird.

Heizkurve einstellen: Sparschwein und Schal auf Heizkörper

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Heizkurve: Welche Einstellungsmöglichkeiten gibt es?
  2. Die Heizkurve einstellen: Schritt für Schritt zum Ziel
  3. Der hydraulische Abgleich als sinnvolle Ergänzung
  4. Heizkurve einstellen: Zeitaufwendige Maßnahme, die sich auszahlt

Die Heizkurve wird oft auch Heizkennlinie genannt. Der Grund, warum diese Optimierungsmöglichkeit wenig Aufmerksamkeit bekommt liegt darin, dass häufig ein grundlegendes Verständnis von der Funktion der Heizkurve fehlt und der Einfluss der richtigen Heizkurven-Einstellung auf die Heizkosten nicht bekannt ist. Dabei handelt es sich bei der Einstellung der Heizkurve durch den Fachmann um eine Maßnahme, die nicht nur wenig kostet, sondern auch eine signifikante Reduzierung der Heizkosten bewirken kann.

Während alte Heizkessel ohne Berücksichtigung der Außentemperatur eine konstante Vorlauftemperatur erzeugen, verfügen modernere Systeme über eine effiziente Regelungstechnik zur Einstellung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen. Wer diese Regelungstechnik versteht und nutzt, kann bares Geld sparen und leistet zudem einen aktiven Beitrag zu mehr Umweltschutz.

Die Vorteile einer optimal eingestellten Heizkurve im Überblick:

  • Geringerer Verbrauch an fossilen Brennstoffen
  • Weniger CO2-Emissionen
  • Geringere Heizkosten
  • Weniger Verschleiß im Heizkessel, dadurch höhere Lebensdauer
  • Weniger Wärmeverluste im Heizkreislauf

Um die grundlegende Bedeutung der Heizkurve zu verstehen, gehen wir in unserem Ratgeber zunächst auf die Bedeutung von Kurvenneigung und -höhe ein. Zudem geben wir einen Überblick über die wesentlichen Parameter der Heizkurve und erklären Schritt für Schritt, wie Sie die Heizkurve optimal einstellen lassen können.

Die Heizkurve: Welche Einstellungsmöglichkeiten gibt es?

Die Heizkurve beschreibt in Form einer Funktion die Abhängigkeit der Vorlauftemperatur des Heizungssystems von der Außentemperatur. Was sich kompliziert anhört, ist eigentlich ganz einfach: In außentemperaturgeführten Heizungssystemen stellt die Heizkurve sicher, dass das Wasser nicht auf eine konstante Temperatur, sondern nur auf die gerade erforderliche Temperatur erhitzt wird.

Was bewirkt die Heizkurve genau?

  • Wenn es im Winter richtig kalt ist und die Temperaturen im Minusbereich liegen, ruft die Heizung ihr volles Potenzial ab und stellt eine hohe Vorlauftemperatur bereit.

  • Wenn der Heizbedarf bei Außentemperaturen im Plusbereich hingegen gering ist, wird die Vorlauftemperatur abgesenkt und der Energieverbrauch reduziert.

  • Der Grund für diese Vorgehensweise liegt in der starken Abhängigkeit des Energieverbrauchs von der Vorlauftemperatur. Je höher das Temperaturniveau im Vorlauf ist, desto mehr Energie verbraucht der Heizungskessel.

  • Moderne Gebäude sind aus diesem Grund häufig mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Dank ihrer großen Fläche arbeitet sie mit einer sehr geringen Vorlauftemperatur und braucht entsprechend wenig Energie.

Beim Einstellen der Heizkurve ist darauf zu achten, dass die Vorlauftemperatur weder über- noch unterdimensioniert ist. Wenn die Temperatur höher als notwendig angesetzt wird, geht wertvolle Energie verloren. Wenn sie hingegen zu gering angesetzt wird, erreichen die Wohnräume im Winter nicht die gewünschte Temperatur.

Die Bedeutung der verschiedenen Parameter

Einfache, gerade Heizkurve

Um die Bedeutung der verschiedenen Parameter einer Heizkurve nachzuvollziehen, schauen wir uns zunächst den einfachsten Fall an: Zwei durch eine Gerade verbundenen Wertepaare (siehe Abbildung).

In diesem Fall wird angenommen, dass die Vorlauftemperatur der Heizung antiproportional zur Außentemperatur ansteigt. Wenn die Außentemperatur also bei -6°C liegt, regelt das System die Vorlauftemperatur des Heizungswassers auf 60°C. Wenn die Temperatur im Frühjahr ansteigt und bei +4°C liegt, reicht eine Vorlauftemperatur von rund +45°C aus. Durch diese Einstellung reduzieren Sie den Verbrauch an fossilen Brennstoffen bereits deutlich.

Steilheit der Heizkurve

In der Praxis verhält sich die Vorlauftemperatur nicht exakt proportional zur Außentemperatur. Faktoren wie die Qualität der Gebäudedämmung und die Größe der Heizflächen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Heizkurve und sorgen dafür, dass diese eher einer Kurve als einer Geraden gleicht.

Ein entscheidender Faktor ist dabei die Neigung beziehungsweise die Steilheit der Kurve:

Die Steilheit hat Einfluss auf die relative Veränderung der Vorlauftemperatur zur Außentemperatur. Eine besonders steil verlaufende Heizkurve deutet auf ein Gebäude mit geringem Dämmstandard hin, da die Vorlauftemperatur bei sinkender Außentemperatur sehr stark ansteigt.

Eine flache Heizkurve wird hingegen bei modernen Gebäuden mit guter Dämmqualität verwendet: Trotz eisiger Kälte muss die Heizung die Vorlauftemperatur zur Aufrechterhaltung der gewünschten Raumtemperatur kaum anheben.

Parallelverschiebung

Neben der Steilheit der Heizkurve kann üblicherweise auch die Parallelverschiebung eingestellt werden. Die Parallelverschiebung erlaubt es dem Anwender, das komplette Niveau des Kurvenverlaufs nach oben oder unten zu verschieben. Dabei wird also nicht die Veränderung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur vorgegeben, sondern vielmehr das grundsätzliche Niveau der bereitgestellten Vorlauftemperatur.

Die folgende Abbildung illustriert die Parallelverschiebung der Heizkurve. Durch die Verschiebung der Kurven wird die Vorlauftemperatur an jedem Punkt der Heizkurve um die gleiche Gradzahl angehoben beziehungsweise abgesenkt.

Resultierende Heizkurve

Wenn wir die beiden entscheidenden Einflussfaktoren – Steilheit und Parallelverschiebung – in einer Grafik überlagern, erhalten wir die komplette Heizkurve, die über den Regelmechanismus des Heizungssystems abgebildet werden kann.

Nachtabsenkung

Neben den hier genannten Parametern gibt es weitere Einflussfaktoren, die der Heizungsbauer berücksichtigen kann. Dazu gehört beispielsweise die Nachtabsenkung, die eine automatische Parallelverschiebung der Heizkurve in der Nacht bewirkt. Vor allem in ländlichen Gebieten und in Höhenlagen können die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sehr groß sein. Durch die Nachtabsenkung tragen Sie diesem Umstand Rechnung und sorgen dafür, dass das Niveau der Vorlauftemperatur tagsüber geringer ist als nachts.

Durch diese Vorgehensweise sparen Sie ohne großen Aufwand Energie und können Ihre Heizkosten senken. Die Höhe der Nachtabsenkung hängt sowohl von Standortfaktoren als auch von der Dämmung des Gebäudes ab, weshalb keine typischen Werte genannt werden können.

Praxistipp: Heizgrenze

  • Auch die Heizgrenze trägt dazu bei, die Energiekosten so niedrig wie möglich zu halten.

  • Die Heizgrenze bezeichnet die Temperatur, bei der eine Beheizung des Gebäudes nicht mehr notwendig ist.

  • Die Heizung schaltet sich bei dieser Temperatur automatisch ab und verbraucht keine Energie mehr.

Die Heizkurve einstellen: Schritt für Schritt zum Ziel

Die Herausforderung beim Einstellen der Heizkurve liegt darin, dass wir nicht genau berechnen können, wie sich Haus und Heizung bei einer Veränderung der Vorlauftemperatur verhalten. Energieberater oder TGA-Planer verfügen zwar über Möglichkeiten zur präzisen Berechnung des Heizbedarfs, können die Heizkurve selbst aber nur grob abschätzen.

Die meisten Heizungen laufen aus diesem Grund auf ihrer Werkseinstellung. Oder der Installateur hat sie auf Basis vernünftiger Annahmen einmal eingestellt. Dabei ist tendenziell eine Überdimensionierung zu beobachten, wodurch sichergestellt wird, dass der Heizbedarf zu jedem Zeitpunkt des Jahres gedeckt wird. Um jedoch die optimale Einstellung der Heizkurve zu finden, ist meist eine Feineinstellung seitens des Heizungsbauers notwendig.

Um die Heizkurve präzise an das Gebäude anzupassen und den Energieverbrauch spürbar zu senken, ist ein iteratives Vorgehen erforderlich. Das bedeutet, dass bei verschiedenen Witterungsbedingungen immer wieder Veränderungen an der Heizkurve vorgenommen werden, um die Auswirkungen auf die Raumtemperatur zu beobachten und aufzuzeichnen. In der Regel nimmt dieses iterative Vorgehen eine Heizsaison in Anspruch.

Der perfekte Zeitpunkt zum Einstellen der Heizkurve

Das Einstellen der Heizkurve ist nicht bei jeder Witterungslage möglich. Zum Einstellen der Neigung oder auch Steilheit der Heizkurve sollte die Außentemperatur unter 0°C liegen. Zur Ermittlung der optimalen Parallelverschiebung sollte die Außentemperatur hingegen bei mehr als +5°C liegen. Ziehen Sie am besten einen Fachmann hinzu, der sich mit der Thematik auskennt.

Heizungsbauer finden

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Schritt 1: Thermostate einstellen

Um die Vergleichbarkeit der Messungen zu gewährleisten, sollten Sie die Thermostate in den Räumen oder an den Heizkörpern auf eine hohe Temperatur einstellen (bei typischen Heizkörperthermostaten zum Beispiel auf einen Wert von vier oder fünf). So stellen Sie sicher, dass auch eine zu hohe Vorlauftemperatur messbar wird und sich in Form einer zu hohen Raumtemperatur bemerkbar macht. Die Einstellung am Thermostat sollten Sie danach nicht mehr ändern.

Schritt 2: Datenblatt anlegen

Um die optimale Heizkurve zu finden, ist eine ganze Reihe an Messungen erforderlich. Legen Sie daher sinnvollerweise ein Datenblatt an, indem Sie jeweils die Vorlauftemperatur, die Außentemperatur und Ihr Empfinden der Raumtemperatur eintragen. So könnte dies aussehen:

Vorlauftemperatur [°C]
Außentemperatur [°C]
Zu warm
Genau richtig
Zu kalt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Laden Sie sich am besten hier einfach unsere Vorlage für das Datenblatt herunter und tragen dort direkt Ihre Messungen ein. Durch dieses iterative Vorgehen können Sie die Heizungsleistung, Außentemperatur und Ihr Wohlgefühl über eine längere Zeit nachverfolgen und die Heizkurve dementsprechend ideal anpassen. 

Download: Vorlage für Datenblatt

  • Heizkurve einstellen: Vorlage für Messungen und Diagramm pdf (89 KB)

Schritt 3: Messungen durchführen

Wenn sich die Säule auf Ihrem Außenthermometer dem Nullpunkt nähert, kann es losgehen. Geben Sie zunächst eine bestimmte Vorlauftemperatur vor und achten Sie ein oder zwei Tage lang darauf, ob es im Raum tendenziell zu warm oder zu kalt ist. Ihrem Empfinden entsprechend tragen Sie in der Tabelle in der jeweiligen Spalte ein Kreuz ein.

Diese Methodik stellt sicher, dass Sie die Leistungsgrenze der Heizung genau kennenlernen. Wenn die Vorlauftemperatur gerade noch ausreicht, um die gewünschte Temperatur zu erreichen, wird die Raumtemperatur als angenehm empfunden. Wenn Ihnen der Raum kalt erscheint, muss die Vorlauftemperatur hingegen angehoben werden.

Führen Sie diese Messung nun während der Heizsaison bei verschiedenen Außentemperaturen durch, um ein möglichst präzises Bild von der Abhängigkeit zwischen Vorlauftemperatur und Außentemperatur zu erhalten.

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Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie die Steilheit nur verändern, wenn die Außentemperaturen unter 0°C liegen. Wenn Sie die Steilheit bei höheren Temperaturen verändern, kann dies dazu führen, dass die Heizung bei geringen Temperaturen nicht die erforderliche Leistung bereitstellen kann. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt empfiehlt es sich, lediglich die Parallelverschiebung zu verändern.

Schritt 4: Werte in das Diagramm eintragen

Tragen Sie die gemessenen Werte nun sukzessive in ein Diagramm ein und kennzeichnen Sie dabei Ihr Empfinden von der Raumtemperatur in einer unterschiedlichen Farbe. Auf diese Weise gelingt es, die optimale Heizkurve zwischen der „Zu-kalt-Linie“ und der „Zu-warm-Linie“ einzugrenzen. Eine Hilfestellung und ein vorgefertigtes Diagramm finden Sie in unserem Datenblatt zum Download:

Datenblatt für Ihre Messungen

  • Heizkurve einstellen: Vorlage für Messungen und Diagramm pdf (89 KB)

Wenn Sie zwischen den Wertepaaren eine Linie ziehen, erhalten Sie die optimierte Heizkurve. Dabei muss es sich nicht um eine Gerade handeln. Heizkurven weisen häufig eine leichte Krümmung auf, die der Charakteristik des Gebäudes (Dämmung, Standort, etc.) Rechnung trägt.

Grundsätzlich gilt: Je flacher die Heizkurve verläuft, desto geringer ist die erforderliche Vorlauftemperatur und desto geringer fällt der Heizbedarf aus.

Tipps und Tricks: Heizkurve einstellen

Mit den folgenden Tipps und Tricks gelingt es Ihnen auch ohne aufwändige Messungen, die Heizkurve zu optimieren:

  1. Wenn es Ihnen in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus dauerhaft zu kalt vorkommt, liegt die Ursache dafür wahrscheinlich in einer zu niedrigen Parallelverschiebung. Wenn Sie die Parallelverschiebung schrittweise anheben, können Sie die Grenzen der Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt testen und die optimale Einstellung finden.

  2. Wenn lediglich in den Übergangszeiten die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht wird, ist ebenfalls ein leichtes Anheben der Parallelverschiebung empfehlenswert. Häufig ist es sinnvoll, gleichzeitig die Steilheit etwas zu verringern, da an sehr kalten Tagen sonst eine zu hohe Vorlauftemperatur vorliegt.

  3. Wenn die Heizung bei klirrender Kälte im tiefsten Winter an ihre Grenzen kommt, liegt das meist an einer zu geringen Steilheit. Diese sollte im Zuge der Optimierung schrittweise erhöht werden, bis die gewünschten Raumtemperaturen wieder erreicht werden.

Das Ziel der Optimierungsmaßnahme besteht grundsätzlich darin, eine möglichst flache und niedrige Kurve zu erreichen, wobei die Heizungsanlage natürlich noch die gewünschte Raumtemperatur sicherstellen soll. So gelingt es, die Vorlauftemperatur auf das gerade noch notwendige Minimum zu begrenzen und den Energieverbrauch zu reduzieren.

Für alle tiefergehenden Einstellung der Regelungstechnik an Ihrer Heizungsanlage empfehlen wir, einen Fachmann hinzuzuziehen. Dieser kann dabei auch gleich einen hydraulischen Abgleich des Heizungssystems durchführen. Auf unserer Seite können Sie nach einem Heizungsbauer in Ihrer Nähe suchen.

Der hydraulische Abgleich als sinnvolle Ergänzung

Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, bei dem der Durchfluss an Wasser durch das Heizungssystem genau auf den Bedarf des jeweiligen Raums eingestellt wird. Ausgehend von einer bestimmten Vorlauftemperatur wird der Volumenstrom an Heizwasser so eingestellt, dass die gewünschte Raumtemperatur genau erreicht wird.

Heizungsbauer bieten bei der Installation einer neuen Heizung in der Regel einen hydraulischen Abgleich mit an. Diese Leistung sollten Sie unbedingt durchführen lassen. Bei jeder Neuinstallation sollte der Installateur also sowohl die Heizkurve als auch den hydraulischen Abgleich sorgfältig durchführen. Wenn Sie später jedoch die Heizkurve erneut einstellen und damit die Vorlauftemperatur beeinflussen, empfiehlt es sich gegebenenfalls, den hydraulischen Abgleich ebenfalls zu erneuern.

Heizungsbauer finden

Falls Sie noch einen Installateur suchen, der sich um den hydraulischen Abgleich an Ihrer Heizung kümmert: Über unsere Suche werden Sie gewiss fündig.

Fehlt der hydraulische Abgleich, so kann das Gleichgewicht im Heizungssystem verlorengehen. Die Folge: Die Heizkörper in der Nähe des Heizkessels werden von zu viel heißem Wasser durchflossen, während die weit entfernten Heizkörper zu wenig Wärme abbekommen.

Heizkurve einstellen: Zeitaufwendige Maßnahme, die sich auszahlt

Das Einstellen der Heizkurve ist eine Maßnahme, die rund eine Heizsaison in Anspruch nimmt und daher zeitaufwendig ist. Durch die optimale Einstellung der Vorlauftemperatur im Heizsystem erreichen Sie jedoch eine spürbare Reduzierung der Energiekosten.

Doch nicht nur Ihr Geldbeutel, sondern auch die Umwelt profitiert von der Maßnahme: Jeder eingesparte Kubikmeter Gas und jeder Liter Heizöl tragen dazu bei, dass weniger klimaschädliches CO2 emittiert und die Umwelt geschont wird.

Andreas Wurm

Über den Autor

Andreas Wurm absolvierte seinen Bachelor of Science in Maschinenbau an der RWTH Aachen University und schloss einen Master in Energietechnik (Spezialisierung Erneuerbare Energien) an derselben Universität an. Nach seinem Studium war er von 2014 bis 2016 Projektingenieur in der Branche Heizungs- und Klimatechnik.

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