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Lohnt sich eine Holzheizung?

In unserem Fachartikel geben wir Ihnen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Arten der Holzheizung und ihre Effizienz, erklären die Bedeutung der Anlagenleistung und zeigen, ob sich eine Holzheizung lohnt. Zudem erfahren Sie mehr zu den Kosten und Fördermöglichkeiten und warum Holzheizungen oft nicht so umweltfreundlich sind, wie viele denken.

Inhaltsverzeichnis

  1. Nutzung von Holzheizungen ist hierzulande gering
  2. Welche Holzheizungen gibt es? Einzelraumfeuerungsanlagen im Überblick
  3. Zentralfeuerungsanlagen im Überblick
  4. Die Anlagenleistung einer Holzheizung ist entscheidend
  5. Sind Holzheizungen wirklich umweltfreundlich?
  6. Tipps rund um das emissionsarme Heizen mit Holz
  7. Kosten und Förderung für eine Holzheizung
  8. Der Betrieb einer Holzheizung ist aufwendig und nicht immer umweltfreundlich
Holzheizung: Frau mit Tasse und Wollsocken sitzt vor Heizung

Nutzung von Holzheizungen ist hierzulande gering

Gerade einmal 8% aller deutschen Haushalte beheizen ihre eigenen vier Wände nicht mit Erdgas, Öl, Strom oder Fernwärme, sondern zum Beispiel mit Holz oder einer Pelletheizung. Die Holzheizung fristet also ein Nischendasein im Schatten von vor allem fossilen Heizungen.

Dennoch genießt die Holzheizung unter ihren Anhängern einen guten Ruf: Sie verbreitet gemütliche Wärme und nutzt einen nachwachsenden Rohstoff. Allerdings arbeitet die Holzverbrennung nur bei optimaler Betriebsweise umweltfreundlich und effizient.

Womit heizen die Deutschen, Anteile Energieträger Grafik
Mit einem Anteil von fast 50% ist Gas der am häufigsten eingesetzte Energieträger im Gebäudebestand. Erneuerbare Energien wie die Wärmepumpe nehmen jedoch rapide zu.

Welche Holzheizungen gibt es? Einzelraumfeuerungsanlagen im Überblick

Holzheizungen gibt es als Einzelraumfeuerungsanlagen und Zentralheizungskessel. Einzelraumfeuerungsanlagen kommen üblicherweise als Zusatzheizung zur Erwärmung einzelner Räume zum Einsatz. Die Zentralbefeuerung dient hingegen der Erwärmung des gesamten Gebäudes und des Warmwassers.

Einzelraumfeuerungsanlagen können einen oder zwei benachbarte Räume beheizen. Sie basieren vorwiegend auf der Abgabe von Strahlungswärme. Dieser Heizungstyp wird als dekorative Komfortheizung oder als Zusatzheizung zur Unterstützung der Zentralheizung eingesetzt. Er kann gegebenenfalls mit einem zusätzlichen Wasser-Wärmetauscher ausgestattet werden.

Offene Kamine / Kamine mit Heizeinsatz

Ein offener Kamin sieht gemütlich aus. Er arbeitet aufgrund der ungeregelten Luftzufuhr und der niedrigen Verbrennungstemperaturen aber ineffizient und gibt entsprechend viele Schadstoffe ab. Aus diesem Grund sollten Sie für den regelmäßigen Betrieb auf einen Kamin mit Heizeinsatz setzen. Dabei ist der Feuerraum mit einem Glaseinsatz vom Wohnraum abgegrenzt. Dadurch können Sie die Luftzufuhr einfach regeln. Die Verbrennung läuft effizient ab.

Raumheizer und Kaminöfen

Raumheizer zeichnen sich dadurch aus, dass sie frei im Wohnraum stehen. Sie können die Holzscheite über eine Tür direkt in den Brennraum geben. Ein Schieber erlaubt die Regelung der Zuluft.

Ein Raumheizer mit einer großen Tür mit Sichtscheibe ist ein Kaminofen. Diese Variante der Holzheizung finden Sie im Fachgeschäft als Dauerbrandofen oder als Zeitbrandofen. Wie die jeweilige Bezeichnung vermuten lässt, eignet sich der Dauerbrandofen für den Einsatz als Dauerheizung. Der Zeitbrandofen kommt aufgrund des hohen Aufwands nur in der Übergangszeit zum Einsatz.

Kachelöfen

Kachelöfen speichern die bei der Verbrennung erzeugte Wärme und geben sie über einen langen Zeitraum ab. Zu diesem Zweck sind Kachelöfen mit einer großzügig bemessenen Speichermasse aus Kacheln, Zementputz, Ton, Schamotte oder Speckstein ausgestattet. Der Vorteil besteht darin, dass in der Abbrandphase die Wärme unter Volllast gespeichert wird. Die Holzheizung gibt diese dann über mehrere Stunden gleichmäßig an den Wohnraum ab.  Deshalb ist kein Gluthaltebetrieb erforderlich.

Eine besondere Art des Kachelofens ist der Warmluftkachelofen: Er hat einen metallischen Heizgaszug und gibt die Wärme über Luftkanäle per Konvektion an den Raum ab. Warmluftkachelöfen geben die Wärme nach dem Anheizen besonders schnell ab.

Pelletöfen

Pelletöfen sind im Vergleich zur Scheitholzheizung sehr komfortabel zu benutzen: Die Pellets – dabei handelt es sich um gepresste Säge- und Hobelspäne – werden automatisch in die Brennschale im Feuerraum gegeben. Ein Nachlegen von Holz ist bei der Pelletheizung also nicht erforderlich. Allerdings sind Sie an die Preisentwicklung von Pellets gebunden und haben einen dauerhaften Strombedarf für die Pelletförderung.

Pellets Preisentwicklung

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Zentralfeuerungsanlagen im Überblick

Anders als eine Einzelraumfeuerungsanlage ist eine zentrale Feuerungsanlage für die Beheizung des gesamten Gebäudes inklusive der Bereitstellung von Warmwasser zuständig. Dabei können Sie sich wahlweise für einen Warmwasser-Boiler oder für einen Pufferspeicher entscheiden.

Der Pufferspeicher kann überschüssige Wärme einspeichern. Bei Bedarf stellt er sie als Reserve für die Raumheizung oder Warmwasserbereitung bereit. Bei dieser Variante ist die Regelungstechnik für das perfekte Zusammenspiel der Komponenten entscheidend.

Zentralfeuerungsanlagen sind üblicherweise in einem eigenen Heizraum untergebracht. Sie sind daher prinzipiell mit einer konventionellen Gas- oder Ölheizung vergleichbar. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Zentralheizungskesseln.

Handbeschickte Stückholzkessel

Handbeschickte Stückholzkessel zählen zu den zentralen Scheitholzheizungen. Sie haben einen seitlichen oder unteren Abbrand. Das bedeutet, dass der Verbrennungsvorgang von oben nach unten oder in seitlicher Richtung erfolgt. Der Vorteil dieser Technik ist, dass die Verbrennung gleichmäßig und kontinuierlich abläuft. Dadurch müssen Sie nicht so oft neue Holzscheite nachgelegen.

Automatisch befeuerte Holzkessel

  • Wenn Sie viel Wert auf Komfort legen, ist eine Holzheizung mit automatischer Brennstoffzuführung eine interessante Alternative.

  • Bei dieser Zentralfeuerungsanlage wird der Brennstoff automatisch und kontinuierlich zugeführt.

  • Er gelangt mithilfe einer Förderschnecke in den Kessel.

  • Als Energieträger kommen Holzpellets oder Hackschnitzel infrage.

  • Hackschnitzelheizungen werden vorwiegend bei industriellen Anlagen eingesetzt.

Verschiedene Kesselarten der Zentralholzanlage

Man unterscheidet zwischen manuell und automatisch bestückten Zentralfeuerungsanlagen. Es gibt aber auch Unterschiede in der Betriebsweise während des Verbrennungsprozesses. Im Folgenden stellen wir den Naturzug- und den Holzvergaserkessel vor.

Den Naturzugkessel können Sie als Zusatzheizung oder als alleinige Heizung einsetzen. Er eignet sich für verschiedenste Festbrennstoffe wie Scheitholz, Pellets, Holzschnitzel oder Holzkohle. Ein Schwachpunkt des Naturzugkessels ist die Regelungstechnik. Üblicherweise ist der Kessel nur mit einer Luftklappe zur Regulierung des Zuluftstroms ausgestattet. Die Verbrennung ist deshalb häufig unpräzise und ineffizient. Alternativ kann der Naturzugkessel auch mit einem Thermostat gesteuert werden, um die Effizienz zu erhöhen.

Im Vergleich zu einem Naturzugkessel arbeitet ein Holzvergaserkessel effizienter und umweltfreundlicher. Das liegt vor allem an dem Prinzip des unteren Abbrands. Die Verbrennungsluft wird so über den Holzvorrat geführt, dass dieser nach unten ausgast und in einer getrennten Kammer verbrennt.

Ähnlich wie moderne Gas- und Ölheizungen werden auch Holzvergaserkessel mit effizienter Brennwerttechnik angeboten. Da diese Technik den Energieinhalt des Abgases nutzt, erhöht sich der Wirkungsgrad.

Holzvergaserheizung: Grafik
Der Holzvergaserkessel besteht aus zwei Kammern. Die in Kammer 1 entstandenen Gase gelangen in die zweite Kammer, in der sie verbrennen.

Die Anlagenleistung einer Holzheizung ist entscheidend

Für einen umweltfreundlichen Betrieb der Holzheizung ist in erster Linie die korrekte Auslegung der Anlagenleistung entscheidend. Holzheizungen – und vor allem solche mit einer Scheitholzfeuerung – können nur in einem sehr kleinen Bereich geregelt werden. Umweltschädliche Emissionen sollen dabei so gering wie möglich bleiben. Deshalb ist ein kontinuierlicher Betrieb im Volllastpunkt der Anlage erforderlich. Sobald die Feuerungsanlage im Teillastbetrieb arbeitet, nimmt der Wirkungsgrad ab und die Emissionen zu.

Beim Kauf einer Holzfeuerungsanlage kommt es daher auf die fachgerechte Auslegung der Kesselleistung an. Diese ist üblicherweise in Kilowatt angegeben. Sie sollte präzise auf den Wärmebedarf des Gebäudes abgestimmt werden.

Bei neuen, handbeschickten Anlagen ist ein Pufferspeicher nicht nur sinnvoll – er ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Der Speicher kann überschüssige Wärme im Volllastbetrieb aufnehmen und stellt diese später wieder auf Abruf bereit. Der Kessel läuft so immer im optimalen Betriebspunkt. Dadurch entstehen weniger Emissionen.

Sind Holzheizungen wirklich umweltfreundlich?

Bei einem optimalen Verbrennungsprozess entstehen Kohlendioxid, Asche und Wasser. Das Kohlendioxid (CO2) gilt allerdings nur unter einer Voraussetzung als klimaneutral: Es darf nur so viel Holz verbrannt werden, wie auch nachwächst. Das liegt daran, dass Bäume und Sträucher im Laufe ihres Lebens genauso viel CO2 einspeichern, wie sie bei der Verbrennung freisetzen.

Bei einer Holzheizung entstehen jedoch auch immer Stickstoff- und Schwefeloxide. Diese sind eine Belastung für die Umwelt. Der Staub, der zu 90% als Feinstaub auftritt, ist vor allem in ohnehin stark belasteten Ballungsgebieten eine Gesundheitsgefahr. Darüber hinaus wird bei einer unvollständigen Verbrennung auch giftiges Kohlenmonoxid freigesetzt. 

Grenzwerte für Emissionen von Holzheizungen

Die Belastungen für die Umwelt und die Gesundheitsgefahr durch Holzheizungen will der Gesetzgeber möglichst geringhalten. Deshalb hat er Grenzwerte für den Ausstoß an Kohlenmonoxid und Staub erlassen. Darüber hinaus gelten für Einzelraumfeuerungsanlagen auch Mindestwerte für den Wirkungsgrad. Im Folgenden finden Sie einige exemplarische Grenzwerte für Anlagen, die nach dem 31. Dezember 2014 in Betrieb genommen wurden.1

Art der Feuerstätte
CO-Grenzwert (g/m³)
Staub-Grenzwert (g/m³)
Raumheizer mit Flach- oder Füllfeuerung
1,25
0,04
Speichereinzelfeuerstätten
1,25
0,04
Kamineinsätze (geschlossene Betriebsweise)
1,25
0,04
Kachelofeneinsätze mit Flach- oder Füllfeuerung
1,25
0,04
Herde
1,50
0,04
Heizungsherde
1,50
0,04
Pelletöfen ohne Wassertasche
0,25
0,03
Pelletöfen mit Wassertasche
0,25
0,02

 

Bei Anlagen, die vor dem 22. März 2010 errichtet wurden, liegt der CO-Grenzwert allgemein bei 4 g/m³ und der Staub-Grenzwert bei 0,15 g/m³.2 Die geforderten Wirkungsgrade variieren je nach Feuerstätten-Art – zwischen 70% für Raumheizer mit Füllfeuerung und 90% für Pelletöfen mit Wassertaschen.

Beim Kauf einer Einzelraumfeuerungsanlage erhalten Sie vom Hersteller eine Bescheinigung darüber, dass diese die Grenzwerte gemäß der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) einhält. Diese Bescheinigung müssen Sie dem Schornsteinfeger auf Verlangen vorlegen.

Für sehr alte Holzheizungen hat der Gesetzgeber eine großzügige Übergangsregelung definiert. So müssen Sie Anlagen, die zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 22. März 2010 in Betrieb genommen wurden, beispielsweise bis zum 31. Dezember 2024 abschalten oder mit einem Staubabscheider ausrüsten.

Alte Holzheizungen modernisieren

  • Wenn Sie Ihre alte Holzheizung modernisieren möchten, können Sie die Anlage gegebenenfalls mit einem Staubfilter ausstatten.

  • Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) gibt einen Überblick über Einrichtungen zur Staubminderung.3 Für solche muss grundsätzlich eine Bauartzulassung vorliegen.

  • Zum Teil erhalten Sie sogar eine finanzielle Förderung für das Upgrade.

Wie erkenne ich eine saubere und effiziente Holzheizung?

Beim Neukauf einer Holzheizung können Sie bereits seit 2015 davon ausgehen, dass diese den Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV entspricht. Lassen Sie sich vom Händler eine Bescheinigung darüber ausstellen, wenn Sie sich für ein Gerät entscheiden.

Sie wollen darüber hinaus einen Beitrag zu mehr Umweltschutz leisten und sind auf der Suche nach einer emissionsarmen Anlage? Dann ist der „Blaue Engel“ als anerkanntes Umweltzeichen ein guter Hinweis. Holzheizungen mit dem „Blauen Engel“ genügen den Anforderungen an den Wirkungsgrad, den Hilfsstrombedarf und die Stickstoffoxid-, Kohlenmonoxid- und Staubemissionen. Auch das Qualitätssiegel DINplus bestätigt, dass die Holzheizung emissionsarm arbeitet.

Tipps rund um das emissionsarme Heizen mit Holz

Beim Heizen mit Holz kommt es vor allem auf eine moderne Anlage, einen geeigneten Brennstoff und den richtigen Umgang mit der Holzheizung an. Wir haben die wichtigsten Tipps zum emissionsarmen Betrieb zusammengefasst.

Trockene und gespaltene Holzstücke verwenden

Sie befeuern Ihre Holzheizung mit Holzscheiten? Dann sollten Sie diese in eine geeignete Größe spalten und trocknen lassen. Bis zur gewünschten Restfeuchte von rund 15 bis 20% können durchaus zwei Jahre vergehen.

Regelmäßige Wartung der Anlage

Genau wie eine herkömmliche Gas- oder Ölheizung sollten Sie auch eine Holzheizung regelmäßig von einem Fachbetrieb warten lassen. Dadurch stellen Sie sicher, dass die Anlage fehlerfrei und effizient läuft.

Richtige Bedienung der Anlage

Der Betrieb einer Holzheizung ist nicht immer intuitiv. Orientieren Sie sich bei der Bestimmung der Holzmenge oder der Steuerung der Verbrennungsluft daher an den Hinweisen der Hersteller. Weitere nützliche Hinweise haben wir in dem Beitrag „Heizen mit Holz“ für Sie zusammengestellt.

Heizen mit Holz

Heizen mit Holz: Darauf kommt es dabei an

In unserem Beitrag erläutern wir die wichtigsten Regeln und Vorschriften für das Heizen mit Holz. Weiterlesen

Kosten und Förderung für eine Holzheizung

Die Kosten für eine Holzheizung hängen von verschiedenen Faktoren ab. So sind Zentralfeuerungsanlagen für die gesamte Beheizung des Gebäudes natürlich deutlich teurer als kleine Kaminöfen für die Einzelraumfeuerung. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Kesselvarianten wie Holzvergaser, Naturzugkessel oder Festbrennstoffkessel. Ein Scheitholz- oder Holzvergaserkessel mit einer Leistung von 20kW als Zentralfeuerungsanlage kostet etwa 13.000 Euro.

Sowohl das BAFA als auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen Sie bei der Anschaffung einer Holzheizung. Die Bewilligung der Förderung ist allerdings an einige technische Bedingungen geknüpft. So müssen die Kessel den hohen Anforderungen an den Wirkungsgrad genügen und Grenzwerte bei Emissionen und Schadstoffen einhalten. Auch den Austausch einer alten Holzheizung gegen eine Wärmepumpe oder Hybridanlage fördert der Staat.

Der Betrieb einer Holzheizung ist aufwendig und nicht immer umweltfreundlich

Die Holzheizung kann eine Alternative zu konventionellen Heizungsarten sein – aber nur dann, wenn sie auch richtig eingesetzt wird. Neben einer effizienten Anlagentechnik ist auch ein sachgerechter Umgang mit der Heizung zwingend erforderlich.

So gemütlich eine Holzheizung auch ist – insbesondere in puncto Komfort zeigt die Heizungsart Schwächen. Anders als bei vollautomatischen Gas- oder Ölheizungen sowie Wärmepumpen müssen Sie bei einer Holzscheitheizung regelmäßig Brennstoff nachlegen. Sie sollten außerdem bedenken, dass Holzheizungen die Feinstaubbelastung erhöhen.  Deshalb sind sie vor allem in Großstädten und Ballungsräumen umstritten. Auch die angebliche CO2-Neutralität und weitere Aspekte des Heizens mit Holz stehen in der Kritik.

Eine Wärmepumpe ist in vielen Situationen eine gute Alternative zur Holzheizung. Sie verzichtet komplett auf die Verbrennung und erzeugt daher keinerlei Emissionen.

Heizungsbauer finden

Lassen Sie sich beraten, welche Heizung die optimale Wahl für Sie ist. Hier finden Sie einen Fachbetrieb in Ihrer Umgebung.

1 Gesetze im Internet: Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

2 Umweltbundesamt: Heizen mit Holz

3 Deutsches Institut für Bautechnik: Staubabscheider für Feuerungsanlagen

Platzhalter Autorenbild

Andreas Wurm,
M.Sc.

Über den Autor

Andreas Wurm absolvierte seinen Bachelor of Science in Maschinenbau an der RWTH Aachen University und schloss einen Master in Energietechnik (Spezialisierung Erneuerbare Energien) an derselben Universität an. Nach seinem Studium war er von 2014 bis 2016 Projektingenieur in der Branche Heizungs- und Klimatechnik.

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