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Die EnEV: Aktuelle und veraltete Bestimmungen für Heizung und Lüftung

Wer ein Haus bauen oder sanieren möchte, für den war die EnEV (Energieeinsparverordnung) viele Jahre lang das maßgebliche technische Regelwerk. Das einheitliche neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) seit November 2020 hat die EnEV zusammen mit weiteren Gesetzen abgelöst. In unserem Beitrag erfahren Sie, was sich durch das GEG geändert hat, welche Bestimmungen der EnEV aktuell sind und für wen die Verordnung relevant ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Für wen gilt die EnEV aktuell?
  2. Referenzgebäude der EnEV als Orientierung für Neubauten
  3. Bestens saniert mit der jeweils aktuellen EnEV
  4. EnEV-Bestimmungen zur Luftqualität: Gut gedämmt und frisch belüftet
  5. Aktuelle EnEV-Bestimmungen für die Heizung
  6. Der Energieausweis: Für den energetischen Durchblick
  7. Welche Konsequenzen hatte die Nichtbeachtung der EnEV?
  8. Wer hilft Ihnen weiter?
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Für wen gilt die EnEV aktuell?

Die EnEV trat erstmals im Jahr 2002 in Kraft und fasste die bis dahin geltende Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung zusammen. Im Laufe der Jahre wurde die EnEV mehrfach an die technischen Entwicklungen angepasst, bis schließlich im November 2020 das GEG sie ablöste. Ausnahmen sind Bauantragstellungen bis zum 31. Oktober 2020 – für diese gelten weiterhin die alten Verordnungen.

Auch wenn die EnEV als Verordnung seit Ende 2020 damit nicht mehr gültig ist, bietet das Regelwerk für Hausbauer oder Haussanierer weiterhin wichtige Anhaltspunkte rund um das Energieeinsparrecht. Da das Gebäudeenergiegesetz auf der Energieeinsparverordnung aufbaut, finden sich viele der Inhalte auch im neuen Gesetz wieder.

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Alles über das Gebäudeenergiegesetz

Diese GEG-Regelungen müssen Sie beim Bauen oder Sanieren Ihres Hauses beachten. Weiterlesen

Warum wurde die EnEV abgelöst?

Mit der Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes hat der Gesetzgeber die Energieeinsparverordnung, das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) zu einem einheitlichen, modernen Gesetzestext zusammengefasst. Damit folgt die Regierung dem Koalitionsvertrag und erfüllt die in den Eckpunkten zum Klimaschutzprogramm 2030 vereinbarten Maßnahmen. Zudem wurden durch das GEG die europäischen Vorgaben zu Niedrigstenergiegebäuden umgesetzt.

Das GEG in Kürze

Das GEG orientiert sich thematisch an den Themenbereichen der EnEV und stellt ein umfassendes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten dar. Das Wichtigste zum GEG im Überblick:

  • Das Gesetz legt die energetischen Anforderungen an beheizte und klimatisierte Gebäude fest.
  • Die energetischen Anforderungen an Neubauten und Sanierungen wurden im Vergleich zur EnEV nicht verschärft und sind in Teilen sogar etwas geringer. Dadurch sollen Kostensteigerungen vermieden werden.
  • Wesentliche Themen des GEG sind Vorgaben zur Heiz- und Klimatechnik sowie zum Dämmstandard der Gebäude und zum Hitzeschutz.
  • Eigentümer von Bestandsgebäuden müssen Nachrüst- und Austauschpflichten berücksichtigen.
  • Für Neubauten macht das GEG Vorgaben in Bezug auf die Nutzung von erneuerbaren Energien für Heiz- und Kühlzwecke.

Die energetischen Anforderungen der EnEV

Die Vorschriften der Energieeinsparverordnung stellten energetische Anforderungen sowohl an die Gebäudehülle als auch an die Gebäudetechnik. Welche Bereiche des Gebäudes die EnEV genau umfasste, wird in den beiden Grafiken deutlich. Die Darstellung von Gebäudehülle und Gebäudetechnik ist in dieser Form auch für das Gebäudeenergiegesetz gültig.

EnEV aktuell: Gebäudehülle Grafik
Diese Anforderungen muss die Gebäudehülle laut der EnEV beziehungsweise dem GEG erfüllen.
EnEV aktuell: Gebäudetechnik Grafik
Diese Anforderungen muss die Gebäudetechnik erfüllen.

Referenzgebäude der EnEV als Orientierung für Neubauten

Die EnEV zielte im Wesentlichen darauf ab, den sogenannten Jahres-Primärenergiebedarf von Gebäuden möglichst gering zu halten. Bei einem neu gebauten Haus hat die jeweils aktuelle EnEV daher Grenzwerte für den gesamten Energiebedarf vorgegeben. Diese richteten sich nach einem vergleichbaren Referenzgebäude, das in den Anlagen zur EnEV definiert ist.

Als Referenzgebäude wurde in der EnEV stets ein Gebäude herangezogen, das die gleiche Geometrie sowie die gleiche Gebäudenutzfläche und -ausrichtung des geplanten Gebäudes hatte. Damit war ein Vergleich der energetischen Werte des Referenzgebäudes und denen des zu errichtenden Gebäudes sowie eine einfache Bestimmung der energetischen Sollwerte möglich. Die exakten Berechnungen führte dann der Architekt, Planer oder Energieeffizienzexperte für den Bauherren durch. Dieses grundsätzliche Prinzip hat auch im Zuge der EnEV-Ablösung das GEG beibehalten.

In der jeweils aktuellen EnEV war vorgeschrieben, dass der Primärwärmeenergiebedarf zum Teil aus regenerativen Quellen gedeckt werden musste. Dabei verwies die EnEV auf das EEWärmeG, das ebenfalls erfüllt werden musste.

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Um die Vorgaben des EEWärmeG zu erreichen, konnte der Bauherr aber auch sogenannte Ersatzmaßnahmen in Anspruch nehmen. So konnte er beispielsweise den selbst erzeugten PV-Strom auf den Verbrauch des Gebäudes anrechnen lassen. Der erzeugte Strom wurde im Energieausweis allerdings nur für die Hilfsenergie angerechnet, also für den Strom, der zum Betrieb der Anlagentechnik erforderlich ist. Der Rest der erzeugten PV-Energie wurde im Energieausweis nicht mitberücksichtigt. Durch die Ersatzmaßnahme verbesserte sich die Energiebilanz des Eigenheims zwar nicht erheblich, aber ein Stück weit.

Das GEG fasst die Vorgaben von EnEV und EEWärmeG seit November 2020 nun in einem neuen ordnungsrechtlichen Rahmen zusammen. Genau wie in der EnEV und dem EEWärmeG ermöglicht auch das GEG, Ersatzmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können, wenn der geforderte Einsatz von erneuerbaren Energien unterschritten wird. Dabei bezieht sich das GEG aber nun nur noch auf die Wärmeschutzanforderung des Gebäudes und nicht mehr auf den Jahres-Primärenergiebedarf.

Bestens saniert mit der jeweils aktuellen EnEV

Die EnEV war nicht nur für Neubauten, sondern auch für Sanierungsvorhaben jahrelang das maßgebliche Regelwerk in Bezug auf die Gebäudeenergietechnik. Wer zu Zeiten der EnEV ein Haus besaß und die günstigen Zinsen zur energieeffizienten und klimaschonenden Modernisierung nutzen wollte, musste stets die aktuellen EnEV-Bestimmungen berücksichtigen.

Anforderungen bei der Sanierung

  • Die EnEV legte bei einer umfassenden Modernisierung Mindeststandards für Fenster fest und forderte zudem die Erneuerung des Außenputzes. Die Anforderungen bei den Bestandsgebäuden waren prinzipiell jedoch nicht so hoch wie beim Neubau.

  • Im Bestand durfte der Jahres-Primärenergiebedarf 40% höher sein als der des Referenzgebäudes.

  • Lag der Primärenergiebedarf nach der Sanierung innerhalb des Grenzwertes, so galt die EnEV als erfüllt.

  • Bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen zur Gebäudesanierung kam eine Sonderregelung zur Anwendung: Diese besagte, dass die EnEV nicht eingehalten werden musste, wenn die Maßnahmen weniger als 10% der zu ändernden Bauteilfläche betrafen.

EnEV-Bestimmungen zur Luftqualität: Gut gedämmt und frisch belüftet

In Bezug auf die Fassade, einschließlich der Fenster, des Daches und der Kellerdecke (beziehungsweise des zum Erdreich hin abgedichteten Teils der Gebäudehülle) bezog sich die EnEV auf den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2. Auch das neue GEG bezieht sich auf diese Norm und zielt darauf ab, die Wärmeübertragung nach außen und zwischen unterschiedlich temperierten Zimmern zu verringern.

Ein Beispiel: Ein Kühlraum liegt neben einem Büro. Hier muss der Wärmeschutz so ausgeführt werden, dass Sie im Büro ohne Pudelmütze und Schal arbeiten können. Gleichzeitig dürfen im Kühlraum die Waren nicht auftauen.

Vorschriften der Energieeinsparverordnung zur Belüftung

  • Die Vorschriften der EnEV zielten neben der Reduzierung von Energieverlusten auch auf die Verbesserung des Raumklimas ab – etwa zur Vermeidung von Schimmelbildung.
  • Im Zusammenhang mit dem Raumklima spielt neben dem Wärmeschutz vor allem die Lüftung eine große Rolle.
  • Um in Gebäuden eine hohe klimatische Behaglichkeit zu gewährleisten, wurde in § 6 der EnEV zum einen festgelegt, dass Gebäude luftundurchlässig erbaut werden sollten, zum anderen, dass ein Mindestluftwechsel gewährleistet werden musste.
  • Eine Wohnraumlüftung war für Bauherren eine Option, um diese Forderung zu erfüllen.

Unabhängig von EnEV oder GEG: Nicht nur die Vorschriften, sondern auch das Wohlbefinden sprechen für eine gute Be- und Entlüftung des Gebäudes. Denn für ein gutes Wohlfühlklima in Ihrem Zuhause spielt neben der Raumtemperatur auch die Luftqualität eine bedeutende Rolle. Dies gilt sowohl für den Neubau als auch für Bestandsgebäude. Die beste Option für eine gute Luftqualität ist die kontrollierte Wohnraumlüftung.

EnEV aktuell: Wohnraumlüftung Grafik
Bei der zentralen (links) Wohnraumlüftung laufen sämtliche Luftströme über ein zentrales Gerät. Bei der dezentralen (rechts) Wohnraumlüftung arbeiten einzelne Geräte unabhängig voneinander.

Bei einem Neubau setzen Sie das am besten über eine zentrale Lüftungsanlage um. Bei Bestandsgebäuden ist es jedoch deutlich schwieriger, diese zu integrieren. Als Alternative bietet sich hier eine dezentrale Wohnraumlüftung an.

Aktuelle EnEV-Bestimmungen für die Heizung

Die Anlagentechnik eines Gebäudes beinhaltet mehrere Komponenten, ein wichtiger Bestandteil ist die Heiztechnik. Diese besteht üblicherweise aus dem Wärmeerzeuger – zum Beispiel einer Gastherme – und der Wärmeverteilung. Der Wärmeerzeuger stand in der EnEV seit den letzten Aktualisierungen im Jahr 2014 und 2016 besonders im Fokus.

EnEV-Bestimmungen für den Heizkessel

Alle Heizungsanlagen, die älter als 30 Jahre sind und nach 1985 installiert wurden, mussten laut EnEV außer Betrieb genommen werden. Diese Regelung wird von dem GEG grundsätzlich übernommen, das neue Gesetz bezieht sich dabei nun aber auf alle Gas- und Ölheizungen, die vor dem 1. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden oder – wie in der EnEV erläutert – älter als 30 Jahre sind. Die Sperrung der Anlagen erfolgt jeweils durch den Schornsteinfeger.

Übrigens: Unter dem GEG erhalten Sie nun auch eine Förderung für austauschpflichtige Wärmeerzeuger. Lesen Sie im Artikel unten, welche Zuschüsse und Kredite Sie für Ihre neue Heizung oder energetische Sanierung erhalten.

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EnEV-Bestimmungen für das Heizsystem

Die EnEV stellte darüber hinaus auch einige Bedingungen an die Anlagentechnik des Gebäudes. Dazu gehörten unter anderem die Einzelraumregelung sowie die Ein- und Ausschaltung der Zirkulationspumpe. Bei einem Neubau und der Sanierung im Bestand hielt der Heizungsbauer die erforderlichen Randbedingungen üblicherweise ein, da sie dem jeweiligen Stand der Technik entsprachen.

EnEV-Bestimmungen für die Dämmung

Die Dämmung von Gebäudehülle und Anlagentechnik gehörte in der Energieeinsparverordnung zu den wesentlichen Themen. So mussten gemäß der jeweils aktuellen EnEV beispielsweise Heizungsrohre gedämmt werden.

Aber nicht nur die Rohrleitungen des Heizsystems mussten energetisch gedämmt sein: Analog zur Anlagentechnik legte die EnEV auch sehr viel Wert auf die Dämmung der Gebäudehülle. Alle Neubauten mussten gemäß EnEV den Mindestwärmeschutz erfüllen. Wer die Mindestanforderungen übertreffen und sogar ein Passivhaus bauen wollte, hatte noch strengere Vorgaben zu erfüllen. Diese Vorgaben sind auch heute noch aktuell: Lesen Sie hier, wie Sie am besten ein Passivhaus heizen.

In Wohngebäuden (Bestandsgebäuden), deren Dach nicht isoliert ist, musste laut EnEV zumindest die oberste Geschossdecke so gedämmt sein, dass der Wert von 0,24 Watt/(m2K) nicht überschritten wurde. Bei einem Neubau war laut EnEV ein ungedämmtes Dach nicht mehr zulässig.

Im GEG ist vorgesehen, dass der Transmissionswärmeverlust als Nachweisgröße wegfällt. Dieser ist nun als eine Art mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient zu verstehen, wodurch sich für Bauherren sehr große gestalterische Spielräume ergeben – etwa für Fassaden mit hohem Glasanteil in der Fassade.

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Der Energieausweis: Für den energetischen Durchblick

Abgesehen von den technischen Anforderungen hat die EnEV auch die Vorgabe gemacht, dass Bauherren für Neubauten einen Energieausweis erstellen lassen mussten. Zum einen bekamen Bauherren dadurch eine Darstellung ihres Gebäudeenergiebedarfs, zum anderen diente der Energieausweis der zuständigen Landesbehörde als Prüfkriterium.

Aber auch beim Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie haben Eigenheimbesitzer laut EnEV eine Energieausweis-Pflicht. Sie müssen dem Käufer oder Mieter einen Energieausweis vorlegen. Schon bei der Inserierung des Gebäudes sollten Vermieter oder Verkäufer den Energieausweis in der Immobilienanzeige angeben.

Das GEG sieht weiterhin einen Energieausweis vor, hat diesen aber in einigen Punkten verändert. So tauchen heute auch die CO2-Emissionen auf, zudem muss der Stand der Sanierung detailliert dargestellt werden.

Energieausweis Pflicht

Energieausweis: Pflicht für Verkäufer und Vermieter

Wann ist der Energieausweis Pflicht? Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis? Weiterlesen

Der Energieausweis ist im Normalfall zehn Jahre gültig. Generell können Energieeffizienz-Experten, die beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gelistet sind, einen Energieausweis ausstellen.

Energieausweis bei Sanierung?

Es ist auch ratsam, einen Energieausweis vor der Sanierung erstellen zu lassen, um zu sehen, wo Sie bei Ihrem Gebäude einsparen können. Wenn Sie das mit einer Vor-Ort-Energieberatung verbinden, wird diese sogar vom BAFA gefördert. Außerdem erhalten Sie durch den Beratungsbericht sinnvolle Modernisierungstipps und einen individuellen Sanierungsfahrplan.

Welche Konsequenzen hatte die Nichtbeachtung der EnEV?

Die Nichtbeachtung der EnEV ist eine Ordnungswidrigkeit. Während die EnEV in einem umfassenden Katalog regelte, wann genau eine Ordnungswidrigkeit vorlag, fanden sich die Konsequenzen für einen Regelverstoß im Energieeinsparungsgesetz. Je nach Schwere der Ordnungswidrigkeit fiel die Höhe des Bußgeldes unterschiedlich aus. Übrigens: Auch das neue GEG sieht Bußgeldvorschriften mit Strafen von bis zu 50.000 Euro vor.

Einige Beispiele für Strafen

  • Wenn Sie zu EnEV-Zeiten ein Wohngebäude bauen und vorsätzlich oder leichtfertig die EnEV-Vorschriften für die Anlagentechnik nicht beachteten, konnten Sie mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro belangt werden. Diese Strafe gilt weiterhin für das GEG.

  • Wenn Sie als Bauherr keinen Energieausweis für Ihr Wohnhaus erstellen haben lassen, drohte ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Beim GEG sind dies bis zu 10.000 Euro.

  • Das GEG droht mit einer Strafe von bis zu 5.000 Euro, wenn keine Unternehmererklärung abgegeben wurde oder gewisse Abrechnungen nicht vorliegen.

Wer hilft Ihnen weiter?

Weiterführende Informationen finden Sie beim Deutschen Institut für Bautechnik oder bei den Energieagenturen Deutschlands. Die Energieagenturen beraten Sie dazu, welche Förderprogramme für Ihre Bedürfnisse infrage kommen. Auf der Homepage des Bundesverbandes der Energieagenturen sehen Sie, wo eine in Ihrer Nähe ist.

Prinzipiell kann Sie Ihr Heizungsbauer in Bezug auf Heizungs- und Lüftungsanlagen rund um die EnEV beziehungsweise das GEG beraten. Für weitere Auskünfte rund um die Verordnung und die Neuregelungen durch das Gebäudeenergiegesetz steht Ihnen aber auch Ihr Architekt, Planer oder Energieberater zur Verfügung.

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Wenn Ihr Haus energetisch optimiert ist, sollten Sie darauf achten, die Gebäudetechnik auch ordnungsgemäß zu benutzen. Heizungen werden beispielsweise häufig nur in den Werkseinstellungen betrieben. Dabei lassen sich Heizungen sehr gut den individuellen Bedürfnissen der Bewohner anpassen – so sparen Sie Energie und gewinnen zusätzlichen Wohnkomfort. Auch ein hydraulischer Abgleich ist wichtig, um Ihre Heizung zu optimieren.

 

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