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Heizung sanieren: Wann es sich lohnt und worauf es ankommt

Unter allen Betriebskosten schlagen die Kosten für die Beheizung und die Warmwasserbereitung besonders stark zu Buche. In unserem Ratgeber gehen wir darauf ein, warum und wann sich eine Sanierung der Heizung für Sie lohnt. Wir erläutern die rechtlichen Vorgaben und stellen eine Reihe typischer Maßnahmen beim Heizung sanieren vor. Darüber hinaus greifen wir das Thema der staatlichen Förderungen auf. Und zeigen Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand einen geeigneten Fachbetrieb für Ihre Heizungssanierung finden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Heizkosten durch Sanierung senken
  2. Warum lohnt sich eine Heizungssanierung?
  3. Wann lohnt sich eine Heizungssanierung?
  4. Rechtliche Vorgaben rund um das Thema Heizung sanieren
  5. Übersicht der Optimierungsmöglichkeiten
  6. Staatliche Förderung von KfW und BAFA nutzen

Heizkosten durch Sanierung senken

Im Jahr 2014 wurden für das Beheizen einer 70 Quadratmeter großen Wohnung mit Heizöl beispielsweise durchschnittlich 930 Euro fällig. Bei Nutzung des Energieträgers Erdgas waren es 825 Euro und bei Fernwärme 965 Euro.1

Die gute Nachricht ist: In vielen Gebäuden lassen sich die Heizkosten bereits mit recht einfachen und kostengünstigen Maßnahmen signifikant senken. So gehen Experten davon aus, dass durch unzureichend sanierte Wohngebäude in Deutschland mehr als 180 TWh (Terawattstunde) Heizenergie verschwendet werden – das entspricht CO2-Emissionen in Höhe von etwa 45 Millionen Tonnen. Die Zahlen zeigen eindrucksvoll auf, warum auch das Thema Heizung sanieren auf der politischen Agenda einen hohen Stellenwert hat und durch staatliche Förderprograme aktiv vorangetrieben wird.

Wenn Sie die hauseigene Heizung sanieren möchten, müssen Sie keineswegs gleich das komplette Heizungssystem ersetzen oder gar auf einen anderen Energieträger umsteigen. Oftmals sind es die kleinen Modernisierungsmaßnahmen, die trotz eines geringen Aufwands einen nennenswerten Effekt auf der jährlichen Heizkostenabrechnung erzielen.

Ob ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird, die Thermostatventile getauscht werden oder der alte Heizkessel durch ein neueres Modell mit Brennwerttechnik ersetzt wird – die meisten Modernisierungsmaßnahmen rentieren sich bereits innerhalb weniger Jahre und sparen bares Geld auf der Heizkostenabrechnung. Ganz nebenbei leisten Sie auch einen aktiven Beitrag zu mehr Umweltschutz, wenn Sie den Verbrauch fossiler Energieträger reduzieren.

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Warum lohnt sich eine Heizungssanierung?

Die Investition in eine Modernisierung der eigenen Heizung lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Zu den wichtigsten Gründen gehören:

  1. Reduzierung der Heizkosten

    Durch die Modernisierung der Heizung lässt sich einiges an Heizkosten sparen. Schon ein einfacher hydraulischer Abgleich, ein Austausch des Heizungskessels oder die Investition in eine drehzahlgeregelte Umwälzpumpe zahlen sich schnell aus und haben eine Amortisationszeit von wenigen Jahren.

  2. Unabhängigkeit von schwankenden Marktpreisen

    Die Preise für Heizöl und Erdgas werden auf dem Weltmarkt bestimmt und sind daher teils starken Schwankungen unterworfen. Durch die Reduzierung des Verbrauchs oder den Wechsel des Energieträgers werden Sie unabhängiger von diesen Schwankungen und sind vor bösen Überraschungen auf der Abrechnung geschützt.

  3. Zuverlässigkeit

    Heizungen erbringen tagtäglich einiges an Leistung. Doch das wird bei dem unscheinbaren Gerät im Keller häufig vergessen – über Jahre und teils Jahrzehnte. Nach 15 Jahren gilt ein Heizkessel als technisch veraltet und ineffizient. Auch die Zuverlässigkeit leidet. Mit einem neuen Heizgerät gehen Sie kein Risiko ein und haben jederzeit warmes Wasser und beheizte Wohnräume. Zusätzlich sparen Sie Kosten für Reparaturen, Einsätze des Heizungsnotdiensts und gegebenenfalls sogar ein wenig bei der Heizungswartung.

  4. Behaglichkeit und Komfort

    Wer in moderne Heizsysteme investiert, profitiert häufig auch von mehr Behaglichkeit und Komfort. Durch die Anschaffung moderner Wärmeerzeuger mit digitalem Regelungsmodul lässt sich beispielsweise die Raumtemperatur bequem per Smartphone steuern. Zudem zeichnen sich moderne Heizungen durch ein besonders behagliches Raumklima aus.

  5. Umweltschutz

    Jeder eingesparte Kubikmeter Erdgas und jeder Liter Heizöl entlasten die Umwelt. Da bei der Verbrennung fossiler Energieträger das Treibhausgas Kohlendioxid freigesetzt wird, leisten Sie mit der Reduzierung des Energiebedarfs durch das Sanieren der Heizung einen aktiven Beitrag zu mehr Umweltschutz.

Wann lohnt sich eine Heizungssanierung?

Der richtige Zeitpunkt für eine Heizungssanierung hängt in erster Linie vom Alter Ihrer Heizungsanlage ab. Grundsätzlich lohnt es sich in jedem Fall, die Leistungsfähigkeit der Heizung ab einem Alter von 15 bis 20 Jahren regelmäßig zu beurteilen und über eine Modernisierung nachzudenken.

Grundsätzlich empfehlen wir, einen Fachmann mit der Begutachtung der Heizung zu beauftragen. Dieser kann beurteilen, ob ein Sanieren der Heizung empfehlenswert ist und welche Maßnahmen besonders rentabel sind. Das kann er zum Beispiel machen, wenn er sowieso für die regelmäßige Wartung bei Ihnen vor Ort ist.

Praxistipp

  • Was die Durchführung der Modernisierungsmaßnahme angeht, ist immer ein Zeitpunkt außerhalb der Heizperiode empfehlenswert.

  • So verhindern Sie, dass die Arbeiten an der Heizung Einfluss auf die Temperatur in den Wohnräumen haben und dass Sie im Winter in einem kalten Zuhause sitzen müssen.

  • Die Sommermonate sind in jedem Fall für eine Heizungssanierung auch deshalb zu bevorzugen, weil die Heizungsbaufirmen mehr freie Kapazitäten haben.

  • Denn vor allem in der sogenannten Anheizphase im Herbst aber auch im Winter sind die Profis vielbeschäftigt mit veralteten Heizungen, die einfach nicht mehr anspringen wollen.

Rechtliche Vorgaben rund um das Thema Heizung sanieren

Vorgaben seitens des Gesetzgebers zum Thema Heizungssanierung werden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgehalten. Dabei geht es im Wesentlichen darum, veraltete Technik gegen moderne Geräte zu tauschen, um den Energieverbrauch zur Gebäudebeheizung zu reduzieren.

Die früher gängigen Konstanttemperaturkessel – auch Standardkessel genannt – müssen gemäß EnEV erneuert werden, wenn sie 30 Jahre oder länger betrieben worden sind. Aber wie immer gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. So bleiben Sie von der Austauschpflicht verschont, wenn Sie das Gebäude (Ein- oder Zweifamilienhaus) bereits vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben. Darüber hinaus gilt das Verbot nicht für Heizungen mit einer Heizleistung von weniger als 4 kW und mehr als 400 kW.

Übrigens: Wenn Sie einen Hauskauf planen, müssen Sie den Heizkessel – abhängig von seinem Alter – gegebenenfalls innerhalb von zwei Jahren austauschen. Gemäß EnEV gilt für Standard- und Konstanttemperaturkessel, die vor 1988 in Betrieb genommen wurden, eine Austauschpflicht.

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Auch ineffiziente Niedertemperaturkessel – auch Heizwertkessel genannt – stehen im Fokus der Bemühungen um einen klimafreundlicheren Gebäudebestand. Aber keine Sorge: Das im September 2015 in Kraft getretene Verbot der Europäischen Union bezieht sich lediglich auf die Herstellung, nicht jedoch auf den Verkauf oder den Betrieb der Heizkessel. Haben Sie noch einen alten Niedertemperaturkessel, lohnt es sich jedoch auf jeden Fall, über einen Austausch gegen ein modernes Brennwertgerät nachzudenken.

Übersicht der Optimierungsmöglichkeiten

Wenn Sie Ihre Heizung sanieren möchten, haben Sie je nach Art der Heizung und Budget mehrere Möglichkeiten. Von einfachen regelungstechnischen Einstellungen über den Tausch bestimmter Komponenten im Heizungsnetz bis zu einem Wechsel des Energieträgers oder der Einbindung erneuerbarer Energieformen können Sie sich für verschiedene Maßnahmen entscheiden. Die wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen an der heimischen Heizung haben wir im Folgenden übersichtlich zusammengestellt.

1. Brennwertkessel einbauen: Einfache Maßnahme mit großer Wirkung

Konstanttemperaturkessel sind aus heutiger Sicht technisch hoffnungslos veraltet, weshalb sich der Austausch dieser alten Heizkessel sehr schnell rentiert. Auch die etwas fortschrittlicheren Niedertemperaturkessel sind heutzutage definitiv nicht auf dem neuesten Stand. Die Anschaffung eines modernen Brennwertkessels ist einfach, ohne großen Aufwand machbar und zeigt sehr schnelle Erfolge.

Der wesentliche Unterschied zwischen diesen veralteten Heizgeräten und den modernen Brennwertkesseln ist die Nutzung der Kondensationswärme im Abgas. In einem Brennwertkessel wird das bei der Verbrennung entstehende Abgas soweit heruntergekühlt, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert und dabei Wärme freisetzt. Diese zusätzliche Wärme wird dann auch zum Erhitzen des Heizungswassers genutzt.

In vielen Fällen lohnt es sich übrigens, beim Heizungstausch vom Energieträger Öl auf Gas umzusteigen. Sprechen Sie am besten mit einem kompetenten Heizungsbauer über Ihre Optionen und schränken Sie sich nicht von vornherein zu sehr ein.

Die Kosten für den Umstieg auf einen Brennwertkessel variieren je nach Heizleistung, Energieträger und Umfang der erforderlichen Arbeiten. Das Spektrum reicht von 3.000 bis 6.000 Euro für einen Gas-Brennwertkessel und von 7.000 bis 11.000 Euro für einen Öl-Brennwertkessel.

2. Hydraulischer Abgleich: Kostengünstig die Regelungstechnik optimieren

Der hydraulische Abgleich dient der bedarfsgerechten und möglichst effizienten Versorgung aller Heizkörper beziehungsweise der Fußbodenheizung im Haus. Dabei kommt es darauf an, durch die Einstellung des korrekten Drucks und Volumenstroms dafür zu sorgen, dass jeder Heizkörper genau die Menge an Heizungswasser erhält, die der Raum benötigt.

Ist der hydraulische Abgleich fehlerhaft, so kann es zu spürbaren Effizienz-Einbußen kommen. Darüber hinaus kommt vor, dass diejenigen Heizkörper, die am weitesten von der Heizungsanlage entfernt sind, nicht mit ausreichend Heizungswasser versorgt werden.

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Der hydraulische Abgleich ist eigentlich fester Bestandteil einer jeden Inbetriebnahme der Heizung. Wenn sich durch Umbaumaßnahmen oder Modernisierungsarbeiten jedoch Änderungen in Bezug auf die Heizlast und den Wärmebedarf ergeben, so ist erneut ein hydraulischer Abgleich erforderlich.

Der hydraulische Abgleich kann von einem Fachmann ohne großen Aufwand vorgenommen werden. Dazu werden die Heizlasten für jeden Raum berechnet und die Rohrnetze und Heizflächen analysiert. Die Kosten für die Einzelmaßnahme liegen bei einem Einfamilienhaus, je nach Anzahl der Heizkörper, durchschnittlich bei 700 bis 1.300 Euro. Wobei Sie staatliche Förderprogramme in Anspruch nehmen können.2

3. Umwälzpumpe tauschen: Bedarfsgerechte Pumpleistung mit Drehzahlregelung

In Sachen Kosteneinsparung bietet es sich häufig auch an, die alte Umwälzpumpe gegen eine moderne, drehzahlgeregelte Pumpe auszutauschen. Alte Heizungspumpen werden häufig noch ungeregelt betrieben. Das bedeutet, dass sie unabhängig vom Heizbedarf jeweils die gleiche Pumpleistung erbringen.

Moderne, drehzahlgeregelte Pumpen sind hingegen in der Lage, die Pumpleistung jederzeit an den aktuellen Bedarf anzupassen. Sie verbrauchen auf diese Weise erheblich weniger Strom und das macht sich auf der jährlichen Rechnung bemerkbar. Einsparungen von zwei Dritteln des Strombedarfs sind keine Seltenheit, weshalb sich die Maßnahme schnell rechnet.

Die Kosten für eine drehzahlgeregelte Umwälzpumpe liegen je nach Leistung und Hersteller üblicherweise bei 150 bis 300 Euro zuzüglich der Kosten für den Einbau. Auch bei dieser Maßnahme können Sie staatliche Zuschüsse nutzen und Ihre Investitionskosten für die Heizungsoptimierung somit senken.

4. Heizungsrohre erneuern und dämmen

Nicht nur über die Gebäudehülle, sondern auch über die Heizungsrohre geht Wärme verloren, wenn sie nicht fachgerecht gedämmt sind. Darüber hinaus können bei alten Heizungsrohren Leckagen auftreten, wodurch die Effizienz des gesamten Heizungssystems leidet. In unserem Beitrag zum Thema "Heizungsrohre dämmen" finden Sie interessante Hintergrundinformationen.

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5. Neue Thermostatventile einbauen: Mehrwert in puncto Komfort und Heizkosten

Thermostatventile haben die Aufgabe, den Durchfluss am Heizkörper in Abhängigkeit der gewünschten Raumtemperatur zu regeln. Durch den Einbau moderner Thermostatventile mit einer Begrenzung des maximalen Durchflusses können Sie Ihre Heizkosten ohne großen Aufwand reduzieren.

Auch in puncto Komfort haben moderne Thermostatventile entscheidende Vorteile: So können Sie bei neueren Modellen eine zeitabhängige Programmierung der Solltemperatur vornehmen oder die Heizung sogar ins Smarthome-System integrieren und per App steuern. Die Kosten für ein Thermostatventil variieren je nach Modell stark. Im Vergleich zu anderen Maßnahmen ist Heizkörperthermostat wechseln aber günstig.

6. Heizkurve anpassen und Energie sparen

Neuere Heizsysteme regeln ihre Vorlauftemperatur abhängig von der aktuellen Außentemperatur. Das ist ein Faktor, warum sie so viel effizienter sind, als in die Jahre gekommene Heizkessel. Die sogenannte Heizkurve oder auch Heizkennlinie definiert das genaue Verhalten der Vorlauftemperatur in Bezug auf die Außentemperatur. Vereinfacht ausgedrückt gibt die Heizkurve an, wie stark das Heizungswasser im System je nach Außentemperatur erhitzt wird.

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Häufig ist die Heizkurve zu steil eingestellt. Das bedeutet, dass die Vorlauftemperatur unnötig hoch ist und dadurch ein überflüssiger Energieaufwand entsteht. Durch die fachgerechte Einstellung von Neigung und Niveau kann ein Heizungsprofi die Heizkurve präzise an Ihren individuellen Heizbedarf anpassen und die Energiekosten damit spürbar senken. Diese Maßnahme ist sehr kostengünstig, da es sich um eine rein regelungstechnische Anpassung handelt.

In unserem Ratgeberartikel lesen Sie mehr zu den verschiedenen Möglichkeiten, die Heizkurve optimal einzustellen.

7. Heizung sanieren: Modernisierungsmaßnahmen mit großem Potenzial

Vor allem bei älteren Heizungen bietet es sich an, über eine grundlegende Modernisierung der Heizungsanlage nachzudenken. Durch einen Wechsel des Energieträgers oder die Einbindung erneuerbarer Energien können Sie Ihre Energiekosten deutlich reduzieren und nebenbei etwas für den Klimaschutz tun. Umfangreiche Modernisierungen bieten sich vor allem dann an, wenn die Lebensdauer Ihrer Heizungsanlage ohnehin bald erreicht ist.

Wärmepumpe im Altbau

  • Zu den typischen Maßnahmen gehört die Einbindung einer Wärmepumpe als Wärmeerzeuger.

  • Eine Wärmepumpe ist in der Lage, Umweltenergie aus der Umgebungsluft oder dem Erdreich auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen und im Heizungssystem nutzbar zu machen.

  • Dafür wird lediglich elektrischer Strom benötigt, der den Kompressor der Wärmepumpe antreibt.

  • Wärmepumpen werden in verschiedenen Varianten und Leistungsklassen angeboten.

  • Diese Heizungsart ist vor allem im Neubau verbreitet. Kann aber auch in der Sanierung sinnvoll eingesetzt werden: Entweder kominieren Sie die Wärmepumpe mit einer Öl- oder Gasheizung zu einem Hybridsystem – oder Sie nutzen sie als alleinigen Wärmeerzeuger, wofür in Altbauten jedoch eventuell die Wärmedämmung verbessert oder die Heizflächen vergrößert werden sollten.

  • Lesen Sie hier mehr dazu, ob sich eine Wärmepumpe im Altbau lohnt.

Auch die Einbindung einer Anlage mit Solarthermie kann Ihre Energiekosten deutlich reduzieren. Auf dem Dach installierte Solarkollektoren können einen Großteil des jährlichen Warmwasserbedarfs decken, sodass die konventionelle Gas- oder Ölheizung lediglich zu Spitzenlastzeiten Wasser erwärmen muss.

Die Kosten für Solarthermie hängen maßgeblich von der Fläche der Kollektoren ab. So schlägt eine Flachkollektor-Anlage mit 5 Quadratmetern Fläche inklusive der Anlagentechnik und einem Speicher mit zirka 3.500 Euro zu Buche.

Staatliche Förderung von KfW und BAFA nutzen

Der Staat hat ein hohes Interesse an der Heizungsmodernisierung im Gebäudebestand und hat aus diesem Grund diverse Förderungen ins Leben gerufen. Allen voran die beiden Institutionen KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bieten verschiedene Förderprogramme rund um das Thema Heizung sanieren an.

Ihr Heizungsbauer vor Ort kann Bauherren und Sanierer über Fördermittel aus den staatlichen Programmen informieren. Und zudem diejenige Einzelmaßnahme empfehlen, die für Ihren individuellen Fall besonders vielversprechend ist. Zum Beispiel der Einsatz eines effizienten Brennwertgeräts inklusive Fördermöglichkeiten speziell hierfür. Über die Fachbetriebssuche finden Sie in wenigen Schritten einen kompetenten und erfahrenen Heizungsinstallateur.

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1 Heizspiegel.de: Bundesweit 2015 – Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2014

2 Verbraucherzentrale: Heizung optimieren und Heizkosten sparen

Andreas Wurm

Über den Autor

Andreas Wurm absolvierte seinen Bachelor of Science in Maschinenbau an der RWTH Aachen University und schloss einen Master in Energietechnik (Spezialisierung Erneuerbare Energien) an derselben Universität an. Nach seinem Studium war er von 2014 bis 2016 Projektingenieur in der Branche Heizungs- und Klimatechnik.

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