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Gas- oder Ölheizung: Was ist die richtige Wahl?

Sie planen eine Gas- oder Ölheizung einzubauen? Leichter gesagt als getan: Die Rahmenbedingungen schreiben nämlich einiges vor. Welche Merkmale Gas- und Ölheizungen unterscheiden und wovon es in Ihrem individuellen Fall abhängt, ob Sie sich für die eine oder die andere Option entscheiden sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag. Dabei betrachten wir neben technischen Unterschieden der Heizsysteme auch bauliche und finanzielle Rahmenbedingungen bei Neubau und Sanierung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Gas- oder Ölheizung: Was ist besser?
  2. Egal ob Gas- oder Ölheizung: Beide haben ein sehr ähnliches Funktionsprinzip
  3. Heizen mit Öl und Gas: Wie zukunftsfähig sind fossile Wärmeerzeuger?
  4. Kosten gesamtheitlich bewerten
  5. Gas- oder Ölheizung: Vorteile auf einen Blick

Gas- oder Ölheizung: Was ist besser?

Von den gut 5,8 Millionen hierzulande installierten Öl-Zentralheizungen müssen viele in den kommenden Jahren ausgetauscht werden. Um die 57% der Wärmeerzeuger im Bestand sind älter als 15 Jahre und gelten daher als technisch überholt. Deshalb betrifft diese Austauschwelle auch ältere Gasheizungen. Besitzer von Ölheizungen stehen dennoch im Fokus: Ihre Geräte sind weniger umweltfreundlich und im Schnitt älter als die Pendants für den Gasbetrieb.

Obwohl neue Technologien wie die Wärmepumpe den fossilen Brennstoffen für die Heizung zunehmend Konkurrenz machen, entscheiden sich viele Bauherren und Sanierungswillige nach wie vor für die zuverlässigen und ausgereiften Gas- oder Öl-Wärmeerzeuger, die dank moderner Brennwerttechnik auch effizient arbeiten. Alternativen Technologien zur Wärmeerzeugung sollten Sie sich dennoch nicht verschließen: In Kombination mit einer Öl- oder Gasheizung können Wärmepumpe oder Solarthermie die Effizienz des Gesamtsystems deutlich erhöhen.

Egal ob Gas- oder Ölheizung: Beide haben ein sehr ähnliches Funktionsprinzip

In nahezu drei Vierteln aller Wohngebäude sorgt eine Zentralheizung für die Wärmebereitstellung. Dabei handelt es sich um einen meist außerhalb des Wohnbereichs installierten Wärmeerzeuger, der die Wärme mithilfe des Trägermediums Wasser vom Erzeugungs- zum Verbrauchsort transportiert. Für Mehrparteienhäuser sind Etagenheizungen eine Alternative. Sie werden meist wandhängend montiert und übernehmen neben der Wärmeerzeugung oft auch die Warmwasserbereitung für einzelne Stockwerke oder Wohnungen.

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Ein noch geringerer Anteil entfällt auf Einzelheizungen, die nicht über ein wasserführendes Netz zur Wärmeverteilung verfügen und somit nur den Raum beheizen, in dem sie sich befinden. Ganz ohne eigenen Wärmeerzeuger kommen Gebäude aus, die an das Fernwärmenetz angeschlossen sind. Sie beziehen ihre Wärme über Rohrleitungen aus Kraftwerken.

Die ursprünglichste Form der Wärmegewinnung ist der Verbrennungsprozess. Mittlerweile gibt es zahlreiche alternative Technologien wie Solarthermie, Brennstoffzellenheizung Oder Wärmepumpen auf dem Markt. Trotzdem entscheiden sich beim Neubau mehr als 40% der Bauherren für die bewährte Verbrennungstechnik: vor allem für eine Gas-Brennwertheizung. Öl spielt im Neubau mittlerweile kaum noch eine Rolle.

Bei der Sanierung spielen sowohl Öl als auch Gas eine größere Rolle. Denn viele Modernisierer entscheiden sich der Einfachheit halber dafür, auch nach der Heizungssanierung weiterhin denselben Energieträger zu nutzen. In vielen Fällen ist jedoch zumindest der Umstieg von Öl auf Gas eine Überlegung wert. Denn der Rohstoff Öl soll früher zu Neige gehen und ist belastender für die Umwelt.

Zentralheizung mit Gas- oder Ölbrennwerttechnik

Zentralheizungen mit Gas und Öl dominieren im deutschen Heizungsbestand. Wenn Sie ein Heizsystem für Ihren Neubau suchen oder eine bestehende Heizung tauschen und auf fossile Energieträger setzen wollen, kommen Sie an der modernen Brennwerttechnik schon von Gesetzes wegen nicht mehr vorbei.

Aber wie ist ein solches Heizsystem aufgebaut? In der Gas- oder Öltherme wird ein Gemisch aus Gas beziehungsweise Öl und Luft verbrannt, wodurch sich das in Leitungen vorbeigeführte Heizungswasser erwärmt. Eine strombetriebene Umwälzpumpe sorgt für einen Kreislauf zwischen dem Ort der Wärmeerzeugung und den Abgabeflächen. So strömt das Heizungswasser durch herkömmliche Heizkörper oder in Wand, Decke oder Boden integrierte Flächenheizungen.

Nun kommt die Besonderheit der Brennwerttechnik: Auf dem Rückweg gelangt das Heizungswasser nicht wieder direkt zum Verbrennungsort, sondern durchfließt einen zweiten Wärmetauscher in der Therme. In diesem Bereich kühlen die heißen Abgase aus dem Verbrennungsprozess ab, wobei der enthaltene Wasserdampf kondensiert. Dadurch wird zusätzliche Wärmeenergie frei, die sich auf das vergleichsweise kalte Heizungswasser im Rücklauf übertragen lässt.

So vorgewärmt, benötigt das Wasser weniger Energie aus dem eigentlichen Verbrennungsprozess, um erneut die notwendige Vorlauftemperatur zu erreichen. Anders als bei älteren Gas- oder Ölheizungen, die noch nicht über Brennwerttechnik verfügen, fallen bei modernen Geräten daher nicht nur Abgase als Abfallprodukt der Verbrennung an, sondern auch flüssiges Kondensat.

Die wichtigsten Unterschiede: Gas- und Ölheizung im Vergleich

Die beschriebene Funktionsweise ist zwar bei Brennwertheizungen für den Betrieb mit Gas oder Öl relativ ähnlich, dennoch gibt es im direkten Vergleich einige Unterschiede. Diese Abweichungen betreffen vor allem die Anlagenperipherie und sorgen für Einschränkungen bei der Aufstellung der Geräte und der Brennstoffversorgung.

Erdgas können Sie an vielen Orten über Rohrleitungen aus dem öffentlichen Versorgungsnetz beziehen. Neben dem Anschluss und den gebäudeinternen Rohren benötigen Sie keine weiteren Einrichtungen zwischen Brennstoffversorgung und der thermischen Verwertung in der Gastherme. Ein solches Versorgungsnetz gibt es für Heizöl dagegen nicht. Hier sind Sie auf die Belieferung durch einen Tankwagen angewiesen.

Heizungsbauer finden

Ein Heizungsbauer kann Sie beraten, wenn Sie sich bei der Entscheidung zwischen Gas- und Ölheizung schwer tun.

Das bedeutet nicht nur, dass Sie regelmäßig auf Lieferantensuche gehen und die Preisentwicklung von Heizöl im Auge behalten müssen, sondern verlangt zudem nach mehr Anlagentechnik im Haus. Übliche Tankkapazitäten für Einfamilienhäuser bewegen sich zwischen 3.000 und 5.000 Litern. Ihre Lagerstätte können Sie zwar auch unterirdisch außerhalb des Gebäudes anlegen, doch verbreiteter ist die Aufstellung in einem separaten Kellerraum.

Der Platzbedarf ist also ein großer Unterschied im Vergleich von Gas- und Ölheizungen. Während sich kompakte Gasthermen oft an der Wand aufhängen lassen und damit sogar in Vorratsräumen oder Abstellkammern Platz finden, benötigen Ölheizungen auch etwas mehr Fläche.

Deswegen kommen als Etagenheizung nahezu ausschließlich Geräte für den Gasbetrieb zum Einsatz. Der große Vorteil: Die Gasetagenheizung lässt sich verhältnismäßig günstig an die Brennstoffversorgung anschließen und nimmt in der Wohnung kaum Platz in Anspruch. Daneben liegen Wärmeerzeugung und Wärmeverbrauch sehr nahe beieinander, was Transportverluste durch lange Rohrleitungen minimiert.

Heizen mit Öl und Gas: Wie zukunftsfähig sind fossile Wärmeerzeuger?

Obwohl sie beide fossile Brennstoffe sind, haben Gas und Öl unterschiedliche ökologische Potenziale. Denn während Besitzern einer Ölheizung meist nur der Standard Heizöl Extraleicht (HEL) zur Verfügung steht, haben Betreiber einer Gasheizung mehr Auswahl. Aus nachwachsender Biomasse erzeugtes Methan ist ebenso vielseitig einsetzbar wie konventionelles Erdgas und lässt sich über dasselbe Netz verteilen. Gasheizungen haben in Sachen Ökologie auch deswegen die Nase vorn, weil Erdgas sauberer verbrennt als Heizöl und damit die Umwelt weniger belastet.

Wie zukunftsfähig die Brennstoffe aus finanzieller Sicht sind, zeigt sich, wenn Sie die Einkaufspreise auf die Energiemenge bezogen betrachten. Die Grafik zeigt es deutlich: Von den für die zentrale Wärmeerzeugung genutzten Brennstoffen hat Erdgas den stabilsten Preisverlauf. Das trifft nicht nur auf die langfristige Entwicklung zu, sondern auch auf kurzfristige Schwankungen des Tagespreises.

Heizöl hat dagegen bewegte Jahre hinter sich: Trotz der starken Schwankungen über die letzten Jahre lässt sich ein Aufwärtstrend des Preises erkennen. Lagen die Kosten für Heizöl seit 2014 teilweise deutlich unter dem Gaspreis, haben sich die Verhältnisse zuletzt wieder umgekehrt. Was die Grafik nicht zeigt: Die sehr starken und kurzfristigen Preisschwankungen bei Heizöl sorgten in den letzten Jahren dafür, dass Kunden ebenso für 42 Cent pro Liter tanken konnten wie für etwas mehr als das Doppelte.

Langfristig sehen Experten bei den Preisen beider Brennstoffe einen Trend nach oben, ohne dass Gas und Öl ihre charakteristischen Preisentwicklungen ablegen. Die Energieträgerkosten werden insbesondere für Ölheizungen in Zukunft nicht nur stark von der Preispolitik der Förderländer, sondern auch vom Bestellzeitpunkt abhängen. Weitere Informationen zur Entwicklung des Gaspreises finden Sie in unserem passenden Beitrag.

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Kosten gesamtheitlich bewerten

Bei der finanziellen Bewertung kommt die Eigenheit der Ölheizung besonders zum Tragen: Etwas Spaß am Spekulieren vorausgesetzt, kann der lokale Brennstoffvorrat nämlich durchaus Vorteile haben. Mit einem vollen Tank können Sie kurzfristigen Preissteigerungen gelassen entgegensehen und Ihren Vorrat dann auffüllen, wenn die Preise fallen. Wollen Sie dieses Einsparpotenzial nutzen, müssen Sie natürlich entsprechend Zeit investieren, um sich die niedrigsten Öl-Preise zu sichern.

Bei den derzeitigen Preisverhältnissen und der unsicheren Entwicklung haben die Brennstoffkosten jedoch einen eher untergeordneten Einfluss auf die Entscheidung für die Gas- oder die Ölheizung, wobei die Prognose für den Gaspreis günstiger ausfällt. Grundsätzlich gilt: Je höher der Gesamtenergiebedarf Ihres Gebäudes, desto stärker fallen die Brennstoffkosten ins Gewicht.

Kosten bei Gas- versus Ölheizung

  • Liegen im Einfamilienhaus die Anschaffungskosten für einen Gas-Brennwertkessel (inklusive Montage und Trinkwarmwasserspeicher) bei 6.000 bis 9.000 Euro, sollten Sie bei einer Ölheizung mit etwa 3.000 Euro mehr kalkulieren.

  • Besteht noch kein Anschluss an das Gasnetz, müssen Sie entfernungsabhängig mit Erschließungskosten rechnen.

  • Auch nicht zu vernachlässigen: Die monatliche Grundgebühr für den Gasanschluss bei Ihrem Versorger.

  • In der Wartung sind Gasheizungen dagegen günstiger.

  • Denn wegen der saubereren Verbrennung von Gas bilden sich weniger effizienzhemmende Ablagerungen im Wärmeerzeuger.

So oder so: Bei der Wartung der Heizung sollten Sie nie sparen, damit sich Ihre Investition in eine moderne Gas- oder Ölheizung auch dauerhaft lohnt.

Gas- oder Ölheizung: Vorteile auf einen Blick

Die Frage, ob Sie einer Gas- oder einer Ölheizung den Vorzug geben sollten, lässt sich also nicht immer ganz einfach beantworten. Sie hängt neben der Entwicklung der Brennstoffpreise auch von den örtlichen Gegebenheiten und Ihren persönlichen Präferenzen ab. Nur ein Beispiel: Während dem einen ein gut gefüllter Heizöltank ein Gefühl von Sicherheit gibt, fürchten die anderen den, zumindest nach dem Tanken, kaum vermeidbaren Ölgeruch im Heizungskeller.

Vorteile der Gasheizung Vorteile der Ölheizung
Besonders platzsparend durch kompakte Bauform und Verzicht auf Brennstofflagerstätte (außer bei Flüssiggastank)
Lokaler Brennstoffvorrat kann Versorgungsengpässe überbrücken
Keine Nachbestellung und Vorfinanzierung des Brennstoffes erforderlich
Einsparpotenzial bei geschickter Nutzung der ausgeprägten Preisschwankungen
Stabilere Brennstoffpreisentwicklung
Günstigste Lösung bei Ersatz eines bestehenden Ölkessels
Geringere Kosten für die Wartung
Umweltverträglicher durch geringere Schadstoffemissionen
Kein Ölgeruch im Haus
Niedrigere Anschaffungskosten

Können Sie frei planen, weil Sie Ihren Neubau erstmalig mit einer Zentralheizung ausstatten und der Anschluss an die öffentliche Gasleitung mit geringem Aufwand gelingt, sollten Sie sich für eine Gasheizung statt für eine Ölheizung entscheiden. So profitieren Sie von den Komfortvorteilen der Gasheizung, die ihre Stärken durch geringen Platzbedarf und niedrigere Investitionssumme ausspielt. Nebenbei bemerkt: Mittlerweile sind Wärmepumpen sogar etwas beliebter im Neubau als Gasheizungen. Erwägen Sie also auch diese Alternative.

Im Altbau muss die Abwägung etwas differenzierter ausfallen: Arbeitet Ihr bisheriger Wärmeerzeuger effizient, dann lohnt sich ein Wechsel von Öl auf Gas allein aufgrund der Brennstoffpreisentwicklung derzeit nicht. Wird es ohnehin Zeit, den alten Ölkessel zu ersetzen, kann das die Situation entscheidend verändern. In diesem Fall sollten Sie prüfen, ob mittlerweile ein Anschluss an das Gasnetz realisierbar ist und ob Ihr Heizöltank nicht sowieso seinem Lebensende entgegensieht. Können Sie beide Fragen mit Ja beantworten, dann spricht alles für einen Wechsel.

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Eine erneute Überprüfung der Erdgas-Versorgungslage an Ihrem Standort kann sich lohnen, denn etwa 2,2 Millionen der bisher mit Erdöl beheizten Gebäude sind zwischenzeitlich mit geringem Aufwand an das Erdgasnetz anzuschließen. Die Ölheizung umzurüsten und auf Gas umzusteigen wäre daher für viele Heizungsmodernisierer eine denkbare Alternative, durch die sich weitere Heizkosten sparen und CO2 reduzieren lassen. Wie immer sollten Sie auch in diesem Fall Fördermöglichkeiten für die Heizung in Ihre Entscheidung einbeziehen. Informieren lohnt sich, denn viele lokale Gasversorger bieten wechselwilligen Eigenheimbesitzern sogar zusätzlich zu der staatlichen Förderung Prämien beim Abschluss eines Gastarifs.

Doch auch wenn Sie der Ölheizung treu bleiben, macht sich ein neuer, effizienterer Kessel bezahlt. Eine Übersicht über staatliche und regionale Förderungen für den Einbau einer Brennwertheizung zusammengestellt finden Sie in unserem Artikel „Brennwertkessel Förderung“.

Egal, wie Ihre persönliche Antwort auf die Frage Gas- oder Ölheizung lautet, in beiden Fällen raten wir Ihnen: Werfen Sie auch einen Blick auf die Potenziale von Wärmepumpen oder Solarthermie und kombinieren Sie gegebenenfalls die zuverlässige Brennwerttechnik mit regenerativen Energien (Hybridheizung).

Heizungsbauer finden

Ein Heizungsmonteur aus Ihrer Nähe ist der erste Ansprechpartner, wenn es darum geht, einen Heizungstausch oder eine Neuinstallation zu planen. Suchen Sie hier nach Fachbetrieben!

 

1 Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe: Entwicklung der Brennstoffpreise

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